Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Besucherinnen und Besucher,

meine Familie und ich freuen uns sehr über Ihr Interesse an Geschichte und Gegenwart des Hauses Hohenzollern, des vormals regierenden Preußischen Königshauses.

Mit über 350.000 Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt gehört unser Stammsitz, die Burg Hohenzollern bei Hechingen in Baden-Württemberg, zu den populärsten privaten Museen in Deutschland. Die Burg Hohenzollern ist bis heute im Privatbesitz der beiden Linien unseres Hauses. Hier beginnt vor über 950 Jahren die Geschichte meiner Familie, die das letzte Jahrtausend in Europa maßgeblich mitgestaltet hat. Die Königsschlösser in Potsdam und die königlichen Parkanlagen gehören heute zum Weltkulturerbe. Viele meiner direkten Vorfahren, darunter die preußischen Könige und die späteren deutschen Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II., aber auch die britische Königin Victoria, die Großmutter Kaiser Wilhelms II., gehören zu den prägenden Persönlichkeiten ihrer Epoche.

Viele bedeutende Zeugnisse unserer fast 1000-jährigen Familiengeschichte sind heute Bestandteil der privaten Kunstsammlung, die ich verwalte. Ein großer Teil der Sammlung wird bereits seit über 70 Jahren auf der Burg Hohenzollern öffentlich ausgestellt, darunter die preußische Königskrone, die für Kaiser Wilhelm II. angefertigt wurde. Aufgrund der großen Beliebtheit der Ausstellung werden wir die Ausstellungsflächen in den kommenden Jahren sukzessive erweitern, um künftig noch mehr Kunstwerke aus meiner privaten Sammlung auf unserer Stammburg zu zeigen. Auf der Burg Hohenzollern befindet sich zudem das private Archiv unserer Familie, das interessierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern offensteht.

Seit 1954 ist die Burg auch Ferienresidenz für Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Familien. Die Kinder und Jugendlichen erleben als Gäste der Prinzessin-Kira-von-Preußen-Stiftung kostenlose Ferienaufenthalte auf der Burg Hohenzollern, begleitet von einem musikpädagogischen Bildungsprogramm. Über 14.000 Kinder und Jugendliche haben seit Gründung der Stiftung auf unserer Burg übernachten können.

Die ebenfalls zu meinem Privatbesitz gehörende, öffentlich zugängliche Prinzeninsel im Großen Plöner See in der Nähe von Hamburg ist ein weiteres beliebtes Ausflugsziel mit einem im Winter 2020/2021 renovierten Ausflugslokal.

Weitere bedeutende Gegenstände meiner privaten Kunstsammlung können derzeit in Einrichtungen der Stiftung Preussischer Kulturbesitz und der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten besichtigt werden. Bereits seit den 1950er Jahren gehörte mein Großvater, Dr. Louis Ferdinand Prinz von Preussen (1907-1994), zu den größten privaten Leihgebern im damaligen West-Berlin. Diese Leihgaben werden seit 1994 unentgeltlich öffentlichen Schlössern und Museen in Berlin und Brandenburg zur Verfügung gestellt.

Seit der Wiedervereinigung bringt sich meine Familie aktiv in den Dialog ein, wie die ungeklärte Frage des Eigentums an rund 15.000 weiteren Kunstwerken abschließend geklärt werden kann, die meine Urgroßeltern Wilhelm und Cecilie sowie meine Großeltern Louis Ferdinand und Kira im Jahr 1945 auf ihrer Flucht in den Westen Deutschlands zurücklassen mussten.

Dass es auch in über 30 Jahren nicht gelungen ist, abschließend zu klären, welche Kunstwerke zu unserer privaten Sammlung und welche Gegenstände zu den staatlichen Sammlungen gehören, macht deutlich, wie komplex die Thematik ist. Eine gerichtliche Klärung könnte weitere Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass ein außergerichtlicher Kompromiss im Interesse aller Beteiligten und insbesondere auch im Interesse der staatlichen Sammlungen sein würde. Ich selbst bin dabei zu erheblichen Zugeständnissen zugunsten der Bundesrepublik Deutschland und der Länder Berlin und Brandenburg bereit, um allen Beteiligten Planungssicherheit zu geben und der historischen Verantwortung meiner Familie gerecht zu werden. In jedem Fall wird meine Privatsammlung auch in Zukunft auf der Burg Hohenzollern und in anderen Schlössern und Museen für kunstinteressierte Besucherinnen und Besucher offen stehen.

Auf dieser Internetseite werde ich Sie gerne über alle dazu betreffenden Entwicklungen informieren. Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zur Zukunft unseres gemeinsamen Kulturerbes ist meiner Familie und mir ein wichtiges Anliegen.

Mit besten Grüßen

Georg Friedrich
Prinz von Preußen

 

 

1850

23. September 1850

Heute vor 171 Jahren

Die Burg Hohenzollern ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Am heutigen Tag des Jahres 1850 wird der Grundstein zum Bau der Burg gelegt. Die „dritte Burg“ – es gab bereits zwei Burganlagen aus dem Mittelalter an gleicher Stelle – wurde in den Jahren 1846-1850 von Architekt Friedrich August Stüler geplant und am heutigen Tag soll der erste Stein gesetzt werden: „Seine Königliche Hoheit der Prinz von Preußen möge durch den Obersten von Prittwitz gebeten werden, sich der Grundsteinlegung zu unterziehen“ heißt es im Festprogramm. Der Kronprinz vertritt seinen Bruder, König Friedrich Wilhelm IV., der zusammen mit den Fürsten von Hohenzollern-Hechingen und -Sigmaringen, der eigentliche Bauherr ist. Der symbolische Akt der Grundsteinlegung wird mit Kelle, Mörtelkasten und Hammerschlägen durch den Kronprinzen und anwesende Honoratioren vorgenommen, alles unter den Augen der Arbeiterschaft der Baustelle. In den Grundstein werden neben Urkunden und erklärenden Werken auch vier Getreidearten in Flaschen, einige Medaillen und Kursmünzen sowie eine Flasche Wein von Schloss Lindich bei Hechingen gelegt, Jahrgang 1834. Danach folgen Danksagungen und schließlich ein „Ehrentrunk“ im Burgsaal der teilweise noch existenten Ruine des Vorgängerbaus. Es wird allerdings über 17 Jahre dauern, bis Kronprinz Wilhelm selbst, dann als König von Preußen, die fertige Burg Hohenzollern schließlich einweihen kann.

Neuigkeiten

Aktuelle Ereignisse um das Haus Hohenzollern

Häufig gestellte Fragen

Erläuterungen zu den aktuellen Diskussionen

Das Haus Hohenzollern gehört zu den bedeutendsten Dynastien des Hochadels in Europa. Die Familie wurde bereits im Jahre 1061 erstmals erwähnt. Die Stammburg der Familie ist die Burg Hohenzollern im Zollernalbkreis (Baden-Württemberg). Heute besteht das Haus Hohenzollern aus einer königlich-preußischen Linie und einer fürstlich-schwäbischen Linie. Die Mitglieder der königlich-preußischen Linie tragen seit 1919 den Nachnamen Prinz oder Prinzessin von Preußen. Die Mitglieder der fürstlich-schwäbischen Linie tragen den Nachnamen Prinz oder Prinzessin von Hohenzollern, das Oberhaupt der fürstlich-schwäbischen Linie den Nachnamen Fürst von Hohenzollern. Als Kurfürsten von Brandenburg (ab 1415), Könige von Preußen (ab 1701) und Deutsche Kaiser (ab 1871) trug die Familie über 500 Jahre lang große politische Verantwortung in Europa. Seit 1994 ist Georg Friedrich Prinz von Preußen Chef des Hauses Hohenzollern. Ein politisches oder öffentliches Mandat ist mit dem Chef des Hauses Hohenzollern nicht verbunden und wird auch nicht angestrebt. Vielmehr vertritt Georg Friedrich Prinz von Preußen die Belange der Familie nach Außen. Georg Friedrich Prinz von Preußen ist Ururenkel des letzten Königs von Preußen und Deutschen Kaisers Wilhelm II. (1859–1941) und direkter Nachfahre der britischen Königin Victoria.

Nach dem Ende der Monarchie im November 1918 in den Bundesstaaten des damaligen Deutschen Reiches und der Verabschiedung der Weimarer Reichsverfassung 1919 haben die Mitglieder der zuvor regierenden Königs- und Fürstenhäuser bürgerliche Nachnamen erhalten.

Der ehemalige Kaiser Wilhelm II. war fortan als Chef des Hauses Hohenzollern für viele nunmehr privatrechtliche Belange seiner erweiterten Familie verantwortlich. Infolge der Auflösung der ehemaligen Kronvermögen kam es in den 1920er Jahren zu privatrechtlichen Vereinbarungen zum Verhältnis des Familienoberhauptes und den übrigen Mitgliedern des ehemals regierenden Königshauses. Ein Teil dieser rechtlichen Beziehungen wurde vom früheren Kaiser mit seinem Testament an die nachfolgenden Generationen in der Rolle des Chefs des Hauses Hohenzollern übertragen. Andere ehemals regierende Königshäuser in Deutschland haben für sich ähnliche Regelungen getroffen und bezeichnen ihr Familienoberhaupt ebenfalls als Chef des Hauses. Bis heute teilen sich die beiden Linien des Hauses Hohenzollern den Besitz an der und die Verantwortung für die gemeinsame Familienstammburg, die Burg Hohenzollern.

Die heutige Rolle von Georg Friedrich Prinz von Preußen als Chef des Hauses Hohenzollern ist mit der eines Familiensprechers vergleichbar. Georg Friedrich Prinz von Preußen erhält beispielsweise in seiner Funktion als Chef des Hauses Hohenzollern jedes Jahr eine Vielzahl von Einladungen zu Veranstaltungen im In- und Ausland. Häufig nehmen auf Bitte von Georg Friedrich Prinz von Preußen andere Familienmitglieder diese Termine für ihn und seine Frau Sophie Prinzessin von Preußen wahr, um das Haus Hohenzollern zu repräsentieren. Die Koordination öffentlicher Termine übernimmt in der Regel die Generalverwaltung des vormals regierenden Preußischen Königshauses mit Sitz in Potsdam.

Nach der Gründung der Weimarer Republik verständigte sich das preußische Königshaus im Jahr 1926 mit der Regierung des Freistaates Preußen, welche Teile des bisherigen Kronvermögens an den Staat gehen und welche Teile als Privatbesitz beim Haus Hohenzollern verbleiben würden. Die Einigung wurde im Jahr 1927 mit den Stimmen der SPD vom Preußischen Landtag per Gesetz angenommen. Dies ist die Geburtststunde der privaten Kunstsammlung des Hauses Hohenzollern, die der jeweilige Chef des Hauses Hohenzollern für die Familie verwaltet. Über 15.000 teils bedeutende Kunstwerke mussten die Urgroßeltern und die Großeltern von Georg Friedrich Prinz von Preußen im Jahr 1945 bei ihrer Flucht in den Westen Deutschlands in der Sowjetischen Besatzungszone und Ost-Berlin zurücklassen. Teile der Sammlung wurden zeitweise von der sowjetischen Besatzungsmacht außer Landes gebracht, andere Teile wurden im Zuge der so genannten Bodenreform ohne Gerichstverfahren enteignet. Weitere Enteignungen erfolgten durch die DDR. Seit dem Mauerfall stehen staatliche Stellen und die Betroffenen bzw. ihre Erben vor der Aufgabe, die Folgen der Enteignungsaktionen zu klären. Das gilt auch für die Familie von Georg Friedrich Prinz von Preußen. Dazu wurden während und nach der Wiedervereinigung Deutschlands rechtliche Regelungen getroffen. Sie stehen im Vermögensgesetz von 1990 (VermG) und im Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz von 1994 (EALG). Das Gesetz unterscheidet zwischen unbeweglichen Gütern wie Immobilien und beweglichem Eigentum, worunter auch Kunstgegenstände fallen.
Seit der Wiedervereinigung haben Tausende von Bürgerinnen und Bürgern, deren Familien Opfer von Enteignungen geworden waren, ihr Eigentum zurückerhalten. Auch der Großvater des Chefs des Hauses Hohenzollern, Dr. Louis Ferdinand Prinz von Preussen (1907-1994) hat auf Basis der gesetzlichen Grundlagen das vorgeschriebene Rückübertragungsverfahren in Gang gesetzt. Das Thema ist allerdings derart komplex, dass auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung noch keine abschließende Klärung erreicht werden konnte.

Hier wird unterschieden zwischen Immobilien und Mobilien, also beweglichen Gegenständen, wie beispielsweise Mobiliar und Kunstgegenständen. Bei Immobilien bzw. Nutzflächen sieht das EALG bestimmte Ausgleichsleistungen nach einem speziellen Berechnungsschlüssel vor. Berechnungsgrundlage für die ggf. zu leistende Entschädigung ist demnach nicht der heutige Verkehrswert der enteigneten Immobilie; vielmehr wird von amtlicher Seite der Einheitswert von 1935 zugrunde gelegt. Im Falle der enteigneten Immobilien der Familie von Georg Friedrich Prinz von Preußen liegt dieser Einheitswert im Land Brandenburg bei etwa 42 Mio. DM. Auf Grund der gesetzlichen Regelung geht es aber weder um einen Ausgleich in Höhe des Einheitswertes noch um den Verkehrswert, der den Einheitswert um ein Vielfaches übersteigen würde. Aus dem Gesetz ergibt sich ein rechnerischer Anspruch auf Ausgleichsleistungen in Höhe von 1,2 Mio. €. Hierbei handelt es sich um einen von der zuständigen Behörde ermittelten Betrag. Darüber hinaus eröffnet das Gesetz für die Enteigneten die Möglichkeit, land- und forstwirtschaftliche Flächen zurück zu erwerben. Voraussetzung ist allerdings, dass diese Flächen nicht bereits von staatlicher Seite veräußert worden sind.

Das Gesetz von 1994 sieht außerdem die Rückgabe von enteigneten, beweglichen (mobilen) Gütern vor. Zu mobilen Gütern zählen unter anderem wertvolle Möbelstücke und Kunstwerke. Sie müssen laut Gesetz generell an die Opfer der Enteignungen bzw. an deren Erben zurückgegeben werden.
Im Fall der Familie Hohenzollern geht es um die Zuordnung von rund 15.000 Kunstwerken, bei denen die Eigentumsfrage noch nicht abschließend geklärt ist. Alle Beteiligten gehen davon aus, dass ein großer Teil davon entweder heute schon zum Eigentum der Hohenzollern gehört oder aber an die Familie zurückgegeben werden müsste. Einzelne Objekte würden nach den gesetzlichen Regeln vermutlich dem Staat zugesprochen werden. Eine Klärung jedes Einzelfalls würde erwarungsgemäß Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Daher hatte sich der Chef des Hauses Hohenzollern bereits 2014 mit seinen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartern auf staatlicher Seite darauf verständigt, einen Kompromiss zu erarbeiten. Georg Friedrich Prinz von Preußen hat sich dabei zu substantiellen Zugeständnissen bereit erklärt, um der historischen Verantwortung seiner Familie für unser gemeinsames Kulturerbe gerecht zu werden.

Nach Gründung der Weimarer Republik gab es eine mehrjährige Diskussion, was dem Privatvermögen des Hauses Hohenzollern zugerechnet werden solle. Nach der Abdankung Kaiser Wilhelms II. wurde zunächst das gesamte Vermögen der Familie beschlagnahmt. Erst im Jahre 1926 kam es zu einer Einigung zwischen dem Freistaat Preußen und dem Haus Hohenzollern, mit dem Ergebnis einer eindeutigen Aufteilung in staatliches Vermögen und Privateigentum der Familie. Im Rahmen eines Vertrages – in Gesetzesform mit den Stimmen der SPD durch den Preußischen Landtag bestätigt – wurde genau geregelt, welche Vermögensteile als staatliches Vermögen und welche als Privateigentum der Familie anzusehen sind. In der Folge wurden die als Privateigentum identifizierten Vermögensteile aus der Beschlagnahmung herausgegeben. Dies war der Beginn der noch heute bestehenden privaten Kunstsammlung des Chefs des Hauses Hohenzollern. Der überwiegende Teil dessen, was der Familie 1926 als Privateigentum zugesprochen wurde, lag auf dem Gebiet der späteren DDR, das nach der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zur Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) wurde. Tausende Familien wurden in den Jahren 1945 bis 1949 Opfer von entschädigungslosen Enteignungen ohne Gerichtsverfahren, darunter auch die väterlichen Urgroßeltern und Großeltern von Georg Friedrich Prinz von Preußen. Die Hohenzollern verloren damals einen großen Teil ihres Privatvermögens. Nur ein kleiner Teil des Eigentums befand sich in den westlichen Besatzungszonen oder in West-Berlin und blieb damit der Familie erhalten.

Anders als mobile Güter wie Kunstwerke und Möbelstücke sieht das Entschädigungs- und Ausgleichsgesetz von 1994 (EALG) im Regelfall keine Rückgabe von entschädigungslos enteigeneten Grundstücken und Immobilien vor. Unter diese Regelung fallen auch die früheren privaten Schlösser des Hauses Hohenzollern, die nach dem Vermögensausgleich von 1926 zu Privateigentum der früheren Königsfamilie erklärt worden waren. Im Zuge eines Vergleichs hätte die staatliche Seite allerdings grundsätzlich die Möglichkeit, dem Chef des Hauses Hohenzollern Nutzungsrechte in Wohn- und Geschäftsimmobilien als Tausch gegen Kunstwerke anzubieten. In diesem Kontext hatte die Regierung des Landes Brandenburg bereits in den 1990er Jahren ein Wohnrecht auf Schloss Cecilienhof als Ausgleich für Zugeständnisse des Hauses Hohenzollern bei der Zuordnung von Kunstwerken ins Gespräch gebracht. Georg Friedrich Prinz von Preußen ist nicht an einem solchen Wohnrecht interessiert und hat dies auch mehrfach öffentlich deutlich gemacht.

Im Rahmen der Vergleichsgespräche wird diskutiert, welche der rund 15.000 Kunstwerke an die private Kunstsammlung des Chefs des Hauses Hohenzollern übertragen und welche Werke an die staatlichen Sammlungen gehen sollen. Dabei ist Georg Friedrich Prinz von Preußen offen für einen Tausch von Kunstwerken gegen andere Vermögenswerte. Ein Großteil der privaten Kunstsammlung wird derzeit auf der Burg Hohenzollern ausgestellt, die mit über 300.000 Besuchern pro Jahr zu den beliebtesten privaten Museen in Deutschland zählt. Es ist das Ziel von Georg Friedrich, Prinz von Preußen, dass seine private Kunstsammlung von möglichst vielen Kunstinteressierten aus aller Welt besichtigt werden kann. Dies gilt für die gegenwärtige Situation, in der die Besitzverhältnisse teilweise nicht abschließend geklärt sind, als auch für die Bestände nach einer Einigung.
Nicht zuletzt die persönlichen Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte hat die Idee bekräftigt, dass die Förderung des europäischen Gedankens zu den herausragenden Aufgaben der Gegenwart gehört. Die Familie Hohenzollern versucht dieser Verantwortung durch ihr Engagement in der Jugendarbeit, durch einschlägige Veranstaltungen, durch Ausstellungen bzw. Leihgaben an Einrichtungen in europäischen Nachbarländern und anderen Projekte gerecht zu werden.

Die Wirkung der preußischen Geschichte geht weit über die Grenzen der heutigen Bundesrepublik Deutschland hinaus. Betrachtet man den Wirkungsbereich der Hohenzollern auf der heutigen europäische Landkarte, stellt man fest, dass eine ganze Reihe europäischer Länder einen unmittelbaren Bezug zur preußischen Geschichte oder sogar eine preußische Vergangenheit haben. Durch die gezielte Förderung von Ausstellungsprojekten mit Leihgaben in Museen und Einrichtungen der europäischen Nachbarn möchte die Georg Friedrich Prinz von Preußen nicht zuletzt auch den europäischen Gedanken fördern. In diese Richtung zielt beispielsweise das bereits gestartete Hohenzollern-Netzwerk, das auch in Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen künftig europaweit erschlossen werden soll.

Für einen Teil der 15.000 Kunstgegenstände, deren Eigentumsfrage unklar ist, sind die Regelungen des EALG von 1994 maßgeblich. Falls dem Urgroßvater des Chefs des Hauses Hohenzollern, dem ehemaligen Kronprinzen Wilhelm von Preussen eine maßgebliche Rolle bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten nachgewiesen werden könnte, würde der unter das EALG fallende Anteil der Kunstgegenstände an die staatlichen Sammlungen fallen. Ob dem früheren Kronprinzen allerdings eine solche erhebliche Rolle vor Gericht nachgewiesen werden könne, ist unter Historikern umstritten. Während zwei von Georg Friedrich Prinz von Preußen beauftragte Historiker keinen erheblichen Beitrag des früheren Kronprinzen sehen, kommen andere Historiker zu gegenteiligen Ergebnissen. Ebenfalls ist unter Juristen strittig, ob 70 Jahre nach dem Tod von Wilhelm Prinz von Preussen (1951) die historische Schuldfrage noch juristisch geklärt werden kann, zumal keine Zeugen mehr leben. Gegen den früheren Kronprinzen war zu Lebzeiten nie wegen Gesetzesverstößen in der Weimarer Republik oder Verfehlungen während der NS-Herrschaft ermittelt worden. Der frühere Kronprinz hatte nach 1918 keinerlei politische Ämter inne und war auch kein Mitglied der NSDAP.
Georg Friedrich Prinz von Preußen begrüßt ausdrücklich eine kritische Befassung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit der Rolle seines Urgroßvaters Wilhelm und seines Großvaters Louis Ferdinand in der Zwischenkriegszeit. Das private Archiv des Hauses Hohenzollern steht zu diesem Zweck allen interessierten Forscherinnen und Forschern offen.

Die Pressefreiheit und die Freiheit der Wissenschaft sind für Georg Friedrich Prinz von Preußen wesentliche Säulen unserer pluralen demokratischen Gesellschaft. Sie stehen zurecht unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes. Daher unterstützen der Chef des Hauses Hohenzollern und seine Familie im Rahmen ihrer Möglichkeiten die wichtige Arbeit von Journalistinnen und Journalisten und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Dass Georg Friedrich Prinz von Preussen und Sophie Prinzessin von Preussen in Einzelfällen gegen eine vorsätzliche Verbreitung von Falschinformationen rechtlich vorgegangen sind, ändert nichts daran, dass sie eine kritische und ergebnisoffene Befassung mit der Geschichte ihrer Familie ausdrücklich begrüßen.

Im Februar 2014 hat sich Georg Friedrich Prinz von Preußen bereit erklärt, die ihn betreffenden offenen Eigentumsfragen in Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundes und der Länder Berlin und Brandenburg außergerichtlich zu regeln. Auf Vorschlag der öffentlichen Hand wurde damals Vertraulichkeit vereinbart. Georg Friedrich Prinz von Preußen betrachtet seine damalige Vertraulichkeitszusage inzwischen als Fehler. Dies gerade vor dem Hintergrund, dass die Zusage nicht von allen Beteiligten erfüllt wurde.
Unabhängig davon ist es aber ein gutes Recht der Bürgerinnen und Bürger, über die Verhandlungen informiert zu werden. Es geht schließlich um die Zukunft unseres gemeinsamen Kulturerbes. Daher wird das Haus Hohenzollern künftig auf seiner Interseite über den Fortschritt der Gespräche mit staatlichen Stellen informieren und zu aktuellen Anlässen auch eigene Stellungnahmen abgeben. Damit möchte der Chef des Hauses Hohenzollern neben Veranstaltungen, Veröffentlichungen, Interviews und einem offenen Archiv einen Beitrag zur öffentlichen Debatte leisten.

Restitutionsansprüche und der Ablauf der Ereignisse

Abdankung

9. November 1918

Mit dem Thronverzicht Kaiser Wilhelms II. und seinem Gang ins niederländische Exil endet die Monarchie in Deutschland. Sämtliches Eigentum des preussischen Königshauses wird durch den Rat der Volksbeauftragten noch im November beschlagnahmt.

Auseinandersetzungsvertrag

12. Oktober 1925

Das Land Preußen und der Generalbevollmächtigte des Hauses Hohenzollern, Friedrich von Berg, unterzeichnen einen Vertrag, in dem abschließend geklärt wird, was beim Haus Hohenzollern als Privatvermögen verbleibt und welche Gegenstände (Immobilien und bewegliche Gegenstände) öffentliches Eigentum sind. Dieser Vertrag wird schließlich durch den Preußischen Landtag  unter anderem mit Zustimmung der SPD als Gesetz verabschiedet.

Volksgesetzgebung

1. Februar 1939

Das NS-Regime verschafft sich per Gesetz die Möglichkeit, die vor 1933 vereinbarte Aufteilung des Eigentums ehemals regierender Fürstenhäuser in Privat- und Staatsvermögen zu revidieren.

Beutekunst

1. Mai 1945

Nach der Befreiung Deutschlands von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft werden zwischen Mai und September 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) tausende Kunstwerke aus Schlössern und Museen ohne gesetzliche Grundlage außer Landes gebracht; die Urgroßeltern und Großeltern von Georg Friedrich Prinz von Preußen waren zu diesem Zeitpunkt bereits in die westlichen Besatzungszonen geflohen.

Bodenreform

3. September 1945

Ab September 1945 und noch bis 1948 werden in der SBZ tausende Familien ohne Gerichtsverfahren entschädigungslos enteignet, darunter auch die Urgroßeltern und Großeltern von Georg Friedrich Prinz von Preußen. Viele in der SBZ Verbliebene, darunter auch Angehörige des Widerstands gegen das NS-Regime, werden in sowjetische Lager verschleppt. In den Lagern verstirbt bis 1949 nach Schätzungen jeder vierte Häftling.

Rückgabe von Beutekunst

1. Juni 1955

In der zweiten Hälfte der 1950er werden tausende Kunstwerke von der Sowjetunion in die DDR zurückgebracht. Es handelt sich um Mobilien die zwischen Mai und September 1945 und damit vor der Bodenreform, als so genannte Beutekunst, außer Landes gebracht wurden. Die Rückkehr erfolgt, ohne dass nachträglich eine formale Enteignung vorgenommen wird.

DDR-Führung bietet Schloss Cecilienhof an

1. Januar 1983

Der Chef des Hauses Hohenzollern, Dr. Louis Ferdinand Prinz von Preußen, besucht auf Einladung der Regierung der DDR mehrfach den Osten Deutschlands. Dabei wird dem gebürtigen Potsdamer mehrfach die Rückgabe von Schloss Cecilienhof angeboten. Prinz Louis Ferdinand – selbst bekennnender Demokrat und überzeugter Europäer – lehnt das Angebot des DDR-Regimes ab und bekräftigt, sämtliche Eigentumsfragen erst nach einer (damals noch unwahrscheinlichen) Wiedervereinigung durch demokratisch legitimierte Regierungen klären zu lassen.

Mauerfall

9. November 1989

Mit dem Fall der Mauer gab es für viele aus Ostdeutschland geflüchtete Familien die Hoffnung, enteigneten Besitz zurückzubekommen.

Wiedervereinigung

3. Oktober 1990

Wie tausende Betroffene nach der Wiedervereinigung stellt auch der Großvater von Georg Friedrich, Dr. Louis Ferdinand Prinz von Preußen, einen Antrag auf Rückübertragung von ohne Gerichtsverfahren enteigneten Grundstücken und weiteren Vermögenswerten. Aufgrund der unklaren Gesetzeslage scheitert der Antrag auf Rückübertragung zunächst, bis 1994 eine klare gesetzliche Reglung getroffen wird.

Generationswechsel

25. September 1994

Prinz Louis Ferdinand stirbt im 86. Lebensjahr. Nachfolger als Chef des Hauses Hohenzollern wird dessen 18-jähriger Enkel Georg Friedrich Prinz von Preußen (*1976). Der Generationssprung ist bedingt durch den frühen Tod von Prinz Louis Ferdinand jun., dem Vater von Georg Friedrich, der in Folge eines Bundeswehrunfalls im Alter von 33 Jahren ums Leben kommt.

Rückgabe wird gesetzlich geregelt

27. September 1994

Das Entschädigungs- und Ausgleichsleistungsgesetz (EALG) wird vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Der Generalbevollmächtigte des Hauses Hohenzollern, Job-Ferdinand von Strantz, beantragt die Rückgabe von Kunstwerken sowie die Gewährung von Ausgleichsleistungen auf Grundlage des demokratischen Beschlusses.

Ergebnis

1. Januar 2014

Die zuständigen Ämter zur Regelung offener Vermögensfragen in Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt kommen nach über 20-jähriger Prüfung zu dem Schluss, dass dem Urgroßvater von Georg Friedrich Prinz von Preußen, dem ehemaligen Kronprinzen Wilhelm, keine wesentliche Rolle bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten nachgewiesen werden kann. Damit sind die Voraussetzungen für eine Rückgabe von mobilen Gütern erfüllt, die sich in Immobilien befunden haben, die zwischen September 1945 und 1948 enteignet wurden.

Kanzleramt

26. Februar 2014

Georg Friedrich Prinz von Preußen erklärt sich bereit, die offenen Eigentumsfragen in Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundes und der Länder Berlin und Brandenburg außergerichtlich zu regeln. Hierzu kommt es auf Einladung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zu einem ersten Zusammentreffen im Kanzleramt. Auf Vorschlag der öffentlichen Hand wird Vertraulichkeit vereinbart, was Georg Friedrich Prinz von Preußen aus heutiger Sicht als Fehler betrachtet.

Widerruf

20. März 2014

Das Brandenburgische Finanzministerium unter Christian Görke (Die Linke) zieht das Verfahren an sich und erklärt die Entscheidung der drei Ämter zur Regelung offener Vermögensfragen für nichtig.

Neue Gutachter

1. Juni 2014

Der brandenburgische Finanzminister Christian Görke (Die Linke) gibt zwei Gutachten in Auftrag. Auftragnehmer sind die Historiker Dr. Stefan Malinowski (University of Edinburgh) und Professor Peter Brandt (Fernuniversität Hagen). Das Haus Hohenzollern gibt den Wissenschaftlern die Gelegenheit, das Hausarchiv auf der Burg Hohenzollern zu nutzen. Davon wird kein Gebrauch gemacht. Zusätzlich zu Professor Clark (Universität Cambridge) beauftragt Prinz Georg Friedrich mit Professor Wolfram Pyta (Universität Stuttgart, Forschungsstelle Ludwigsburg zur NS-Forschung) einen ausgewiesenen Kenner der Weimarer Republik. Er soll die Rolle des ehemaligen Kronprinzen in der Weimarer Republik und während der Zeit des NS-Regimes untersuchen.

Ablehnung

27. Oktober 2015

Unabhängig von den stattfindenden Sondierungsgesprächen wird der Antrag von Georg Friedrich Prinz von Preußen auf Rückgaben nach dem EALG durch das brandenburgische Finanzministerium abgelehnt.

Klage

27. November 2015

Georg Friedrich Prinz von Preußen reicht Klage vor dem Verwaltungsgericht Potsdam gegen den ablehnenden Bescheid des brandenburgischen Finanzministers ein.

Verfahrenspause

30. Januar 2018

Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, der Länder Berlin und Brandenburg und der Chef des Hauses Hohenzollern einigen sich darauf, das beim Potsdamer Verwaltungsgericht anhängige Verfahren auszusetzen, um einen Kompromiss zu ermöglichen. Georg Friedrich Prinz von Preußen erklärt sich zu erheblichen Zugeständnissen zugunsten der staatlichen Sammlungen bereit.

Bestandsaufnahme

12. Juni 2018

Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, der Länder Berlin und Brandenburg, der staatlichen Sammlung und des Hauses Hohenzollern verständigen sich auf eine gemeinsame Bestandsaufnahme der 15.000 in Frage kommenden Objekte, um sie in einer Datenbank zu erfassen.

Wiederaufnahme des Verfahrens beim Potsdamer Verwaltungsgericht

1. Juli 2019

Im Zuge des Landtagswahlkampfs werden Zwischenstände aus den Vergleichsgesprächen zwischen der öffentlichen Hand und Georg Friedrich Prinz von Preußen der Presse zugespielt. Der Brandenburgische Finanzminister erklärt daraufhin den Abbruch der Gespräche und beantragt die Wiederaufnahme des Verfahrens beim Potsdamer Verwaltungsgericht.

Berichterstattung

1. August 2019

Im Zuge der Wiederaufnahme des Gerichtsverfahrens und dem Abbruch der Verhandlungen kommt es zu vereinzelten Falschbehauptungen über den Chef des Hauses Hohenzollern, die wiederholt öffentlich aufgegriffen werden. Um eine Richtigstellung bemüht, werden Vertreterinnen und Vertreter von Presse und historischer Forschung angesprochen und um Richtigstellung gebeten. Dies führt vereinzelt auch zu medienrechtlichen Auseinandersetzungen.

Berichte und Stellungnahmen

Anhörung im Deutschen Bundestag

29. Januar 2020

Die Gespräche des Bundes und der Länder mit dem Chef des Hauses Hohenzollern werden Gegenstand einer Anhörung im Kulturausschuss des Deutschen Bundestages.

Erneutes Aussetzen des Gerichtsverfahrens

1. August 2020

Das Potsdamer Verwaltungsgericht plädiert erneut für einen Vergleich zwischen Georg Friedrich Prinz von Preußen und den staatlichen Vertretern. Das Land Brandenburg und der Chef des Hauses Hohenzollern verständigen sich in der Folge darauf, das Gerichtsverfahren für ein Jahr auszusetzen, um die Voraussetzungen für einen Vergleich zu schaffen.

Kompromissangebot und Gesprächsbereitschaft

1. Januar 2021

Georg Friedrich Prinz von Preußen schlägt den Vertretern von Bund und Ländern – auch öffentlich – eine Wiederaufnahme der Vergleichsgespräche ab Februar vor und bekräftigt seine Kompromissbereitschaft. Der Chef des Hauses Hohenzollern sieht in einem Vergleich weiterhin die beste Lösung für alle beteiligten Vertreter und Institutionen.

Aktuelle Stellungnahmen

Das Haus Hohenzollern gehörte mit seiner privaten Kunstsammlung bereits seit den 1950er Jahren zu den größten privaten Leihgebern für öffentliche Museen im damaligen West-Berlin. Seit der Wiedervereinigung bringt sich der Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen aktiv in den Dialog mit der Bundesregierung und den Landesregierungen von Berlin und Brandenburg ein, wie eine Reihe von ungeklärten Eigentumsfragen abschließend geregelt werden kann. Dabei geht es unter anderem um rund 15.000 Kunstwerke, die die väterlichen Urgroßeltern und die Großeltern von Georg Friedrich Prinz von Preußen im Jahr 1945 auf ihrer Flucht in den Westen Deutschlands in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone und Ost-Berlin zurücklassen mussten.
Georg Friedrich Prinz von Preußen legt großen Wert darauf, die Bürgerinnen und Bürger transparent über die Entwicklungen seiner Gespräche mit den staatlichen Institutionen zur Zukunft unseres gemeinsamen Kulturerbes zu informieren. Deshalb werden auf der Website häufig gestellte Fragen beantwortet und zu aktuellen Entwicklungen Stellungnahmen veröffentlicht.

"Die Klagen der Hohenzollern" - Website und Diskussion am 15. Juni 2021

Unterstützung der Wissenschaft und Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit

Anlässlich der Freischaltung einer Internetseite mit dem Titel „Die Klagen der Hohenzollern“ durch den Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) erklärt der Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen: „Meine Familie und ich sind dankbar, dass sich Historikerinnen und Historiker verstärkt mit der Geschichte meiner Familie in der Weimarer Republik und während […]


Entschließungsantrag Landtag Brandenburg zur Volksinitiative "Keine Geschenke den Hohenzollern" (Drucksache 7/3572) vom 20. Mai 2021

Chef des Hauses Hohenzollern bekräftigt Dialogbereitschaft

Anlässlich der Debatte des Landtages Brandenburg zur Volksinitiative „Keine Geschenke den Hohenzollern“ bekräftigt der Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preußen, seine Dialogbereitschaft: „Mein Ziel bleibt, bedeutende Kulturgüter für die Öffentlichkeit zu erhalten. Meine Familie und ich gehören zu den großen privaten Leihgebern der staatlichen Schlösser und Museen in Brandenburg, Berlin und weiteren […]


Entschließungsantrag des Berliner Abgeordnetenhauses (Drucksache 18/3491) vom 25. März 2021

Georg Friedrich Prinz von Preußen zur historischen Verantwortung

Ich unterstütze die Forderung, bedeutende Kulturgüter für die Öffentlichkeit zu erhalten. Bereits seit den 1950er Jahren stellte mein Großvater Prinz Louis Ferdinand den staatlichen Museen im damaligen West-Berlin bedeutende Kunstgegenstände aus unserer privaten Kunstsammlung unentgeltlich zur Verfügung. Auch ich fühle mich dieser Tradition verpflichtet und freue mich über die Verantwortung, zu den großen Leihgebern in […]


Termin zur mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin am 4.3.2021

Nach Korrekturen wird Eil-Verfahren eingestellt

Der Landesverband Brandenburg der Partei Die Linke hat die Verbreitung von Falschinformationen öffentlich eingesehen und auf ihrer Webseite entsprechende Korrekturen vorgenommen. Der Bundesverband der Partei hat sogar eine Richtigstellung vorgenommen. Deshalb kann Georg Friedrich Prinz von Preußen auf die Durchführung des Eil-Verfahrens verzichten. „Unser Vorgehen zielte ausschließlich gegen falsche Darstellungen. Durch das Einlenken der Partei […]


Verhandlung vom 18.02.2021

Mitteilung von Georg Friedrich Prinz von Preußen

Im Jahr 2019 sind meine Familie und ich juristisch gegen die Verbreitung nachweislich falscher Informationen in diversen Medien vorgegangen. Im heutigen Verfahren ging es ebenfalls um eine Publikation aus dem Jahr 2019, die Behauptungen in Bezug auf meine Person enthält, die nachweislich falsch sind und vor rund einem Jahr gerichtlich untersagt wurden. Für mich war […]