Baumaßnahmen auf der Burg – Wiedereröffnung zu Ostern – Restaurant an Wochenenden geöffnet



Die Tore zum Winterzauber haben sich zuletzt am 9. Januar geöffnet, bei der die weihnachtliche Stimmung die Besucherinnen und Besucher begeistern konnte. Seither ist die Burg Hohenzollern für mehrere Wochen geschlossen. Zu Ostern soll das Adlertor dann wieder geöffnet werden. UPDATE: Ab 5. Februar ist an den Wochenenden das burgeigene Café Restaurant geöffnet.

Geplant war, dass das Gastro-Team des Café Restaurants Burg Hohenzollern während der Burg-Schließzeit das Hechinger Restaurant Stadthalle Museum im Februar und März als Pop-up-Restaurant betreibt. Dieser Umzug findet nun nicht statt. „Allerdings kann ab dem 5. Februar samstags und sonntags die Baustelle so eingerichtet werden, dass Fußgänger das Adlertor passieren und somit auf die Außenanlage und ins Burg-Restaurant gelangen können“, erklärt Burgverwalterin Anja Hoppe. Bis 10. April stehen an den Wochenenden einem kulinarischen Burgbesuch also die Burgtore jeweils von 10 bis 17.30 Uhr offen. Und zu eben dieser Zeit bewirtet auch das Restaurant mit einer klassischen Speisekarte sowie mit Kaffee und Kuchen. „Nun müssen die Zollernälbler doch wieder den Burgberg erklimmen, um ein Schnitzel zu essen. Dafür aber ist der Eintritt zur Burganlage frei, ganz so, wie es früher im Winter älleweil war“ schmunzelt die Burgverwalterin.

Grund für die wochenlange Schließung der Schauräume ist eine Baustelle im Rahmen der langjährigen Burgmauer-Sanierung, die wochentags den Burgeingang blockieren wird. Denn nur wenige Meter neben dem Adlertor soll nun im kommenden Bauabschnitt der geplante Aufzug an der Burgmauer entstehen. Und eben hierzu muss auf dem Areal vor dem Adlertor eine Plattform errichtet werden. „Das erfordert entsprechende bauliche Maßnahmen mit Erdbewegungen und schwerem Gerät“, erklärt Burgverwalterin Dr. Anja Hoppe. Das sei leider nicht kompatibel mit einem sicheren Besucherbetrieb. Wenn die Bauarbeiten wetterbedingt nach Plan vonstattengehen, soll die Burg zu Ostern wieder Besucherinnen und Besucher empfangen können. „Wir verabschieden uns nun von unseren Gästen mit den wunderschönen Eindrücken des Winterzaubers, blenden die nassgrauen Monate aus und melden uns dann mit einer österlich dekorierten Frühlingsburg zurück“, so die Burgverwalterin mit einem Augenzwinkern. Ab Gründonnerstag, 14. April 2022, will die Burg ihren regulären Besucherbetrieb inklusive Besichtigung der Schauräume wieder aufnehmen.

An den Wochenenden an denen die Aktion läuft, wird kein Eintritt erhoben und am Eingangstor werden lediglich die Daten der aktuell geltenden Corona-Verordnung abgefragt, die für einen Restaurantbesuch vorgeschrieben sind. Auch für den Parkplatz fallen keine Gebühren an. Und wem der Fußmarsch zwischen Parkplatz und Adlertor zu beschwerlich ist, der kann den kostenpflichtigen Pendelbus nutzen, der an den Wochenenden von 11:00 bis 18:00 Uhr im Einsatz ist. Fahrkarten gibt es direkt beim Busfahrer. Reservierungen nimmt das Restaurant telefonisch unter 07471/2345 entgegen.

Auf den Winterzauber blickt Anja Hoppe mit ihrem Burg-Team stolz zurück: „Unser Konzept ist aufgegangen. Wir sind überglücklich, dass wir unsere zauberhaften Weihnachtsdekorationen und Illuminationen dieses Mal einem Publikum zeigen konnten.“ Zur Erinnerung: Im vorigen Jahr musste die Burg aufgrund des Lockdown just in dem Moment schließen, als die Vorbereitungen für den Winterzauber abgeschlossen waren. „Wir sind zufrieden mit den Besucherzahlen. Natürlich hatten wir bei Weitem nicht so viele Besucher wie einst bei unseren Weihnachtsmärkten, aber gerade das ist ja auch der Kern des neuen Konzepts. Unsere Gäste sollten sich in dieser besonderen Situation dennoch wohl und sicher fühlen können. Das haben wir erreicht, indem wir über unser Online-Ticket-System die Eintrittszahlen reduzierten und kein Gedränge entstehen konnte“, erläutert Hoppe.

Der Winterzauber samt neuem Konzept soll der Burg auch in den kommenden Jahren erhalten bleiben. Das bedeutet: Auch künftig wird es keinen Weihnachtsmarkt mehr auf dem Zoller geben. Zumindest so lange, bis auch die Auffahrtsanlage der Burg fertig saniert ist. Wie die Burgmauer ist auch die Auffahrtsanlage in die Jahre gekommen und muss von zusätzlichen Strapazen verschont bleiben. Und der Auf- und Abbauverkehr eines Weihnachtsmarktes wären eine eben solche zusätzliche Strapaze.

Text/Bilder: Roland Beck/Burg Hohenzollern

Update vom 27. Januar 2022 – Restaurant an den Wochenenden geöffnet