Erdbeben auf der Burg Hohenzollern



In der Nacht vom Sontag 26. auf 27. Januar wurde die Region um die Burg Hohenzollern von mehreren Erdstößen erschüttert.
Das Epizentrum lag nach Angaben des Landesamts für Geologie und Bergbau zwischen dem Bisinger Teilort Thanheim und dem Albtrauf bei Onstmettingen, wenig südlich des Zollernberges. Die Intensität lag bei 3,7. Laut Angaben der Burgverwaltung sind bisher keine Schäden an der Burganlage und Gebäudeteilen festgestellt worden.

Tatsächlich befindet sich die Burg Hohenzollern in einem der erdbebengefährdetsten Gebieten Deutschlands. Das letzte große Erdbeben vom 3. September 1978 hatte eine Magnitude von 5,7 und führte damals zu massiven Schäden an der Burg, die teilweise erst zwei Jahrzehnte später behoben werden konnten. Expertenschätzungen zufolge werden Erdbeben dieser Größenordnung alle 30-40 Jahre als wahrscheinlich angesehen.