Stellungnahme zu einem Artikel in „Der Spiegel“ vom 7. Dezember 2019

Verkauf einer Büste



Im Magazin „Der Spiegel“ vom 7. Dezember 2019 erschien ein Artikel unter der Überschrift „Zwei Übel“. Der Autor dieses Artikels berichtet unter anderem „…der Prinz von Preußen hat schon einmal Gemälde und Skulpturen zurückgefordert, darunter eine Büste von Christian Daniel Rauch. Sie wurde dann in London versteigert.“
Diese Aussage ist falsch. Bei der im Artikel erwähnte Büste von Christian Daniel Rauch handelt es sich um eine Darstellung von Friedrich Wilhelm III. aus dem Jahr 1826, die der König seiner Enkeltochter der Herzogin von Leuchtenburg schenkte. Prinz Georg Friedrich hat diese Büste aber nicht – wie behauptet – versteigern lassen, sondern sie im Gegenteil nach der Rückführung auf der Burg Hohenzollern ausgestellt. Seitdem haben sie 350.000 Besucher pro Jahr dort sehen können.