Stellungnahme zur Diskussion über das Hausarchiv der Hohenzollern

Hausarchiv der Familie



Unter der Überschrift „Manipulation der Geschichte“ erschien am 30. Juli 2019 in der „Berliner Zeitung“ ein Interview mit der Historikerin Dr. Carina Urbach. Gleichlautend äußert sich die Wissenschaftlerin auch am 31. Juli im Interview mit der „Frankfurter Rundschau“. Im Rahmen dieser Veröffentlichungen gab Frau Dr. Urbach grundlagenlos u.a. an, das Hausarchiv der Hohenzollern stünde angeblich der Forschung nicht offen. Den Nachweis für ihre Behauptung musste sie schuldig bleiben. Auch ihre Behauptungen, wie z.B. „…die Familie will das Geschichtsbild kontrollieren und entscheiden, wer welche Dokumente sehen darf, was veröffentlicht wird und was nicht“ oder „das ist klare Manipulation. Da wird ein Staatswesen – Preußen – noch über seinen Tod hinaus als Besitz der Familie betrachtet…“ entbehren daher jeder Grundlage.
Tatsächlich steht das auf der Burg Hohenzollern untergebrachte Hausarchiv der Wissenschaft zur Verfügung. Auch Wissenschaftler, die dem Haus Hohenzollern kritisch gegenüberstehen, hatten und haben selbstverständlich Zugang zum Hohenzollernarchiv. Das Archiv des Hauses Hohenzollern wird ausschließlich aus hauseigenen Mitteln finanziert. Es arbeitet zum Beispiel auch eng mit dem Geheimen Staatsarchiv in Berlin zusammen, das über weitere Akten des Hauses Hohenzollern verfügt.
Nachdem Prinz Georg Friedrich entschieden gegen die Falschbehauptungen von Frau Dr. Urbach vorgegangen ist, hat deren Anwalt am 20. August 2019 eine vollständige Unterlassungserklärung bezogen auf die getroffenen unwahren Aussagen abgegeben.