Agenturmeldungen vom 27. Dezember 2019

„Gekippte Stimmung“



In den vergangenen Tagen haben einige Medienberichte nahegelegt, die Gespräche des Hauses Hohenzollern mit der öffentlichen Hand seien aufgrund von „verlorenem Vertrauen“ seitens der Verhandlungspartner ins Stocken geraten. Das stimmt nicht.

Bereits das letzte gemeinsame Treffen des Hauses Hohenzollern mit Vertretern der Länder Berlin, Brandenburg sowie dem Bund am 24.Juli 2019 diente dem Zweck, Fehlinformationen zu diskutieren und aufzuklären, die damals vor allem durch die unvollständige Veröffentlichung von Verhandlungsdokumenten entstanden waren. Hierzu gehörten auch die Themen mit denen nunmehr jüngst ein „Vertrauensverlust“ begründet worden ist, also auch das sog. Wohnrecht auf Schloss Cecilienhof. Die Teilnehmer dieser Runde, darunter die Kulturstaatssekretäre der Länder Berlin und Brandenburg sowie der Leiter der Abteilung Kultur und Medien bei der BKM, haben bekanntermaßen am Ende des Treffens auch eine gemeinsame Erklärung abgestimmt und veröffentlicht, mit dem Inhalt, dass die Verhandlungen fortgesetzt werden sollen.