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Friedrich Prinz von Preussen

 
 
* 19.12.1911 im Kronprinzenpalais zu Berlin
† 20.4.1966 in Reinhartshausen
Begräbnisstätte: St. Michaels-Bastei, Burg Hohenzollern

Vermählt am 30. Juli 1945 mit Lady Brigid Guinness

5 Kinder

Seine ersten Lebensjahre verbrachte Prinz Friedrich in Danzig-Langfuhr, wo der Kronprinz bis Ende 1913 Kommandant des 1. Leibhusaren-Regiment war. Wie seine Brüder studierte Friedrich ab 1932 Jura und Volkswirtschaft. Sein 1. Juristisches Staatsexamen legte er 1936 an der Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität ab. Seinen ständigen Wohnsitz hatte Friedrich bis 1937 bei seinen Eltern im Potsdamer Schloss Cecilienhof. Im selben Jahr übersiedelte er nach England und arbeitete unter dem Namen „Mister Mansfield“ bei einer Londoner Bank. Als man Friedrich nach Kriegsausbruch nicht zu den „Home Forces“ einzog, wurde seine wahre Identität als Sohn des Kronprinzen publik. Er wurde interniert und schließlich nach Kanada deportiert. Nach Intervention der britischen Königin-Mutter Mary, deren verstorbener Mann der Patenonkel des Prinzen war, durfte Friedrich 1941 nach England zurückkehren.

Im Juli 1945 heiratete er in Little Hadham bei Albury Lady Brigid Guinness, Tochter des Earl of Iveagh, dem Besitzer der Guinness-Brauerei. Ab 1951 trug Friedrich wieder den Namen Prinz von Preussen. In England lebte er als Landwirt auf seinem Gut Patmore Hall bei Albury in Hertfordshire. Als Besitzer des Schlosshotels Reinhartshausen bei Erbach hielt er sich gelegentlich in Deutschland auf. Bei einem dieser Aufenthalte starb Prinz Friedrich völlig unerwartet im Alter von nur 54 Jahren.  

Jörg Kirschstein
 

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