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Die Friedenskirche in Potsdam

 
 
Öffnungszeiten

19. April bis 19. Oktober
täglich 10-18 Uhr, Sonntag 12-18 Uhr

Telefon  0331 / 97 40 09

Wie schon für das Schloß Charlottenhof ist auch für die Friedenskirche die Italienreise des Bauherrn Friedrich Wilhelm IV. entscheidend gewesen. An einem künstlichen See entstand die Anlage mit einem Glockenturm, dem so genannten Campanile, und klosterähnlichen Nebengebäuden in den südöstlichen Gartenanlagen von Sanssouci. Die Form der Anlage geht auf das Vorbild frühchristlicher Basiliken zurück. Nach Ideenskizzen des Königs entwarf Ludwig Persius die Pläne für die Kirche. Ausgeführt wurde das Projekt in mehreren Phasen zwischen 1844 – 54. Nachdem Persius 1845 starb, übernahm Friedrich August Stüler die Oberaufsicht.

Die äußerlich schlichte Anlage beherbergt in ihrem Innern unter einem offenen Dachstuhl eine reiche Ausstattung aus kostbaren Materialien. So wurde in die Apsis ein Mosaik des 13. Jahrhunderts aus einer abgebrochenen Kirche auf Murano bei Venedig eingefügt. Die liturgischen Geräte wurden im 19. Jahrhundert gleichfalls in der Art der Cosmaten  angefertigt. Unter dem Mittelschiff ließ Friedrich Wilhelm IV. 1854 eine Gruft für sich und seine Gemahlin anlegen.

Später wurde an der Nordseite des Atriums das Mausoleum Kaiser Friedrichs III. durch Julius Raschdorff angefügt. Die Sarkophage des Kaisers und seiner Gemahlin Viktoria im Inneren des Mausoleums sind von Reinhold Begas in Anlehnung der Grabmäler von Christian Daniel Rauch in Charlottenburg angefertigt worden. Seit 1991 befindet sich dort auch der Sarg des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I., der ursprünglich in der Potsdamer Garnisonkirche bestattet war.

Friederike Valentien

 
 
 
 
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Friedenskirche Berlin