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Neuaufstellung einer Büste der Kronprinzessin Victoria

 
  Anlässlich des 100. Todestages des Berliner Bildhauers Reinhold Begas (1831-1911) veranstaltete das Deutsche Historische Museum in Berlin eine große Ausstellung mit dem Untertitel „Monumente für das Kaiserreich“. Unter den Exponaten befand sich eine 1883 geschaffene Bronzebüste der damaligen Kronprinzessin und späteren Kaiserin Victoria (1840-1901), die sich heute in Huis Doorn, dem niederländischen Exil ihres Sohnes Kaiser Wilhelm II. befindet. Im Werkverzeichnis des Ausstellungskataloges wurde vermutet, dass die Marmorversion dieser Büste heute verschollen ist, doch hat sich diese auf der Burg Hohenzollern erhalten und wurde nun im Zimmer der Königin (Blauer Salon) aufgestellt. Dafür war jedoch zunächst eine eingehende Reinigung und partielle Ergänzung erforderlich, welche von der Berliner Restauratorin Aurelia Badde durchgeführt wurde, die zuvor auch die Exponate der Begas-Ausstellung konservatorisch betreut hatte.

Die anlässlich der Silberhochzeit des Kronprinzenpaares am 24. Januar 1883 geschaffene Büste ist nun wieder erstrahlt und offenbart v.a. im ungewöhnlich lebendigen Ausdruck des Gesichts, aber auch der filigran gearbeiteten Frisur und dem um das Dekolleté drapierten Stoff ihre hohe Qualität. Der Ort ihrer Aufstellung steht zudem in unmittelbarem Zusammenhang zum einzigen Besuch der Kronprinzessin auf der Burg Hohenzollern im Oktober 1862, bei dem sie genau an dieser Stelle auf den Balkon trat und den Ausblick auf die umgebende Landschaft mit dem Ausspruch „welch’ großartiges Bild“ kommentierte. Im Rahmen des Hohenzollern-Tags am 1. Oktober 2011 wurde die Skulptur von IKH Prinzessin Sophie von Preußen im Beisein zahlreicher Gäste feierlich enthüllt und bereichert fortan die ständige Ausstellung der Burg Hohenzollern.   
 
 
 
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Kronprinzessin Victoria; Foto: Roland Beck