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Wiedereröffnung von Kronschatz und Silberkammer in Charlottenburg

 
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Tabatière Friedrichs des Großen, Berlin, um 1765; Gold, Email, Brillanten
Nach zweijähriger Umbau- und Renovierungsphase wurden am 17. Dezember 2010 Kronschatz und Silberkammer im Berliner Schloss Charlottenburg wiedereröffnet. Auf 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist fortan eine repräsentative Auswahl an Tafelgerät aus Gold, Silber, Porzellan und Glas aus dem 18. bis frühen 20. Jahrhundert sowie ein Teil des einstigen Kronschatzes zu sehen, darunter die beiden bei der Krönung von 1701 verwendeten Kronkarkassen sowie zwei bedeutende Zeremonialschwerter als Leihgaben des Hauses Hohenzollern.

Neben der überragenden künstlerischen und handwerklichen Qualität der Exponate steht ihre Bedeutung als Bestandteil eines vielschichtigen Hofzeremoniells im Mittelpunkt der neuen Präsentation. Wie Prinz Georg Friedrich von Preußen in seinem Grußwort im Rahmen der Eröffnung betonte, stellten viele dieser Objekte auch eine Art Wirtschaftsförderung dar. So entstanden die sieben von ihm als Leihgaben zur Verfügung gestellten Brillanttabaksdosen Friedrichs des Großen seinerzeit alle in Berliner Werkstätten, die wiederum größtenteils von aus Frankreich eingewanderten Hugenotten betrieben wurden.

 
 
 
 
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