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Musical "Up and Down the Mountain' auf der Burg Hohenzollern

 
  Prinz Georg Friedrich von Preussen reiste wiederholt nach Israel und Palästina und ist von Land und Leuten fasziniert. Als er zuletzt im November 2008 Jerusalem besuchte, entstand die Idee, eine Gruppe palästinensischer und jüdischer Jugendlicher, gemeinsam mit Gleichaltrigen aus Deutschland, zu einem Jugendtreffen im Rahmen der Prinzessin-Kira-von-Preussen-Stiftung auf die Burg Hohenzollern einzuladen.

Für das Projekt konnte er den amerikanischen Komponisten, Autor und Regisseur Todd Fletcher, Direktor der PluralArts International GmbH mit Sitz in Berlin, gewinnen, der bereits mehr als 20 Musicals für junge Menschen in verschiedenen Sprachen und Ländern produzierte. Besondere Beachtung fand sein Werk „Streets of Wedding“, entwickelt mit Jugendlichen aus dem Berliner Arbeiterbezirk Wedding, zu dessen Aufführung auch Bundespräsident Köhler begrüßt werden konnte.
Foto: Roland Beck
Israelische, palästinensische und deutsche Jugendliche bei der Aufführung des Musicals "Up and Down the Mountain"
Am 5. August 2009 kamen die jungen Gäste aus Israel, den palästinensischen Gebieten und Potsdam auf die Burg, und mit großem Engagement wurde gemeinsam an der Entwicklung eines Musicals gearbeitet, das den Titel „Up and Down the Mountain“ erhielt. Jugendliche aus untereinander zerstrittenen Dörfern erhalten den Rat eines weisen, alten Mannes, gemeinsam einen Berg zu besteigen um ihre Probleme zu überwinden. Eine gute Fee ermahnt sie, einander zuzuhören, zu fragen, und so zu lernen, sich zu verstehen, denn nur gemeinsam kann man einen Weg zur Lösung der Schwierigkeiten finden. Nach vielen Konflikten stellt man fest, dass die „bösen Anderen“ liebenswerte Menschen sind, und mit dem Song „Come on everybody“ wird am Ende des Musicals aufgerufen, einen gemeinsamen Neu-Start zu versuchen.

Die mitreißenden Melodien, die hohe Professionalität der jungen Darsteller, deren große Leidenschaft bei der Arbeit für alle Gäste des bis auf den letzten Platz gefüllten Grafensaals deutlich wurde, machten den Abend und das Projekt zu einem Erfolg, der die Erwartungen der Initiatoren noch bei weitem übertraf und nicht enden wollenden Beifall des Publikums hervorrief.
 
 
 
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