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Gedenken am 70. Todestag von Kurt Freiherrn von Plettenberg

 
  Am 10. März 2015 wurde in Bornstedt bei Potsdam Kurt Freiherrn von Plettenberg (1891-1945) gedacht, der sich 70 Jahre zuvor das Leben genommen hatte, nachdem er aufgrund seiner Kontakte zum Widerstand vom 20. Juli 1944 inhaftiert worden war. Durch seinen Sprung aus dem Fenster des Gestapo-Gefängnisses in Berlin wollte er verhindern, dass ihm unter Folter Namen von weiteren Beteiligten am Attentat auf Hitler abgepresst würden. Seit 1941 war Kurt Freiherr von Plettenberg für Kronprinz Wilhelm (1882-1951) als Generalbevollmächtigter des vormals regierenden Preußischen Königshauses tätig gewesen.

Im Rahmen der von Pfarrer Friedhelm Wizisla in der Bornstedter Kirche abgehaltenen Gedenkfeier erzählte dessen Vorgänger Pfarrer i. R. Gottfried Kunzendorf in bewegenden Worten von seinen früheren Bemühungen um die Würdigung der Widerstandskämpfer und der ersten von ihm initiierten Gedenkfeier für Kurt Freiherrn von Plettenberg, die - vom DDR-Regime argwöhnisch beobachtet - bereits 1985 stattfand. Im Anschluss begaben sich die Teilnehmer, unter ihnen auch Prinz Georg Friedrich von Preußen, zu dessen Grab auf dem Bornstedter Friedhof und legten dort Kränze nieder.
 
 
 
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Prinz Georg Friedrich von Preussen am Grab von Kurt Freiherrn von Plettenberg; Foto: U. Feldhahn