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Versuchter Kunstraub in Schloss Charlottenburg

 
  Am 7. Juni um 14:45 wurde der Alarm in Schloss Charlottenburg ausgelöst. Zunächst konnte das Wachpersonal keine Auffälligkeiten feststellen. Kurze Zeit später ergab eine nähere Inspektion, dass versucht worden war, die Vitrine mit den preussischen Kroninsignien auszuhebeln. Den offensichtlich vom Alarm gestörten Tätern gelang es, unerkannt im Strom der Besucher zu fliehen.

Die Kroninsignien gehörten zum Bestand des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Hohenzollernmuseums und sind heute Eigentum des Hauses Hohenzollern. Ihr historischer Wert ist unschätzbar. Es handelt sich hierbei um die Krone, mit der sich Friedrich I. im Jahr 1701 in Königsberg zum ersten preussischen König krönte - und die seiner Gemahlin Sophie Charlotte. Das Kurschwert wurde Albrecht Achilles von Brandenburg im Jahr 1460 durch Papst Pius II. verliehen.

Im Zuge der laufenden Ermittlungen und Restaurierungsarbeiten an den Vitrinen bleibt das Kronkabinett im Schloss Charlottenburg bis auf weiteres geschlossen.

 

 

 
 
 
 
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Karkasse der Kronen des Königs und der Königin, um 1700