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Trauer um Irmgard Bucerius (1907 - 2006)

 
  Irmgard Bucerius wurde am 24. Juli 1907 in eine bürgerliche Bremer Familie geboren. Nach einer Büroausbildung arbeitete sie bis zu ihrem Ausscheiden im Jahr 1971 in einer Bremer Anwaltskanzlei, zu deren Büroleiterin sie mit den Jahren aufstieg, spezialisiert auf Erb- und Gesellschaftsrecht.

Anfang der 50er Jahre lernte sie Dr. Louis Ferdinand Prinz von Preussen und seine Gemahlin Prinzessin Kira kennen. Als 1952 die „Prinzessin Kira von Preussen-Stiftung“ aus dem Erlös des Buches „Als Kaiserenkel durch die Welt“ gegründet wurde, bittet man Frau Bucerius, deren Leitung zu übernehmen. Ziel der Stiftung ist es, Kindern aus dem damals eingeschlossenen und zerstörten Berlin kostenlose Ferien auf der Burg Hohenzollern zu ermöglichen. Mit der Kinderluftbrücke der Amerikaner wurden die ersten Gruppen aus Berlin ausgeflogen. Seit der Gründung konnten weit über 10.000 Kinder Erholung auf der Schwäbischen Alb finden.

Finanziert wird die Stiftung auch durch die jährlich stattfindenden Wohltätigkeitskonzerte auf der Burg Hohenzollern. Irmgard Bucerius organisierte über 50 dieser Konzerte, mit renommierten Solisten oder Ensembles wie Professor Karl Münchinger mit dem Stuttgarter Kammerorchester, Yehudi Menuhin oder Edda Moser.

42 Jahre leitete Irmgard Bucerius ehrenamtlich die Prinzessin Kira von Preussen-Stiftung – diese Aufgabe wird zu ihrem Lebenswerk. Für ihr grosses Engagement erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, wie das Bundesverdienstkreuz (1985) und die Stauffer-Medaille des Landes Baden-Württemberg (1997).

Frau Bucerius verstarb am 5. Oktober 2006 in Bremen.

In grosser Dankbarkeit erinnern wir uns an Irmgard Bucerius und werden die Arbeit in der Stiftung in ihrem Sinne weiterführen.

 
 
 
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Irmgard Bucerius; Foto aus Familienbesitz