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Silberbecher des Prinzen Friedrich Heinrich kehrt aus den USA auf die Burg Hohenzollern zurück

 
  Ab Februar 2006 wird die Schatzkammer der Burg Hohenzollern um ein kleines, aber ungewöhnliches Objekt bereichert, das eine abenteuerliche Geschichte vorzuweisen hat. Es handelt sich um einen silbernen Trinkbecher, der im Jahre 1896 dem Prinzen Friedrich Heinrich von Preussen (1874-1940), Mitglied einer Seitenlinie des Herrscherhauses, vom Offizierkorps des Ersten Garderegiments zu Fuß in Erinnerung an seine Dienstzeit überreicht worden war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Stück der mündlichen Überlieferung zufolge von einem amerikanischen Soldaten aus einem nicht näher benannten preußischen Museum oder Schloss gestohlen und in die USA verbracht. Dort gelangte es nach seinem Tod über dessen inzwischen gleichfalls verstorbene Witwe an einen in Sandusky/Ohio lebenden, heute über 80jährigen Herrn,  der sich im Jahre 2004 an das deutsche Generalkonsulat in Chicago wandte mit der Bitte um Vermittlung einer Rückgabe an den rechtmäßigen Eigentümer. Diese Anfrage gelangte schließlich auch an das Haus Hohenzollern, das sich bereit erklärte, den Becher zu übernehmen und zukünftig öffentlich auszustellen, zumal es sich um ein persönliches Erinnerungsstück von vorrangig ideellem Wert handelt. Das aus Silber gefertigte und innen vergoldete Gefäß weist die Form einer Grenadiermütze auf und ist mit einer gravierten Widmung versehen.

Am Dienstag, den 31. Januar 2006, wird Herr Ulrich Feldhahn M.A., Kunstbeauftragter des Hauses Preussen, den Vertretern der Presse in der Zeit von 11 – 12 h den Neuzugang auf der Burg Hohenzollern vorstellen sowie für Fotoaufnahmen und Fragen zur Verfügung stehen.
 
 
 
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silberner Trinkbecher von Prinz Friedrich Heinrich von Preussen (1874-1940)