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Potsdam bekennt Farbe

 
 
Superintendent Bertram Althausen (links) und der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs; Foto: Georg Friedrich Prinz von Preussen
Tausende Bürgerinnen und Bürger leisteten der Einladung des Potsdamer Oberbürgermeisters Jann Jakobs am 21. April 2006 Folge, auf dem Luisenplatz an einer Solidaritätskundgebung teilzunehmen. In der Nacht zum Ostersonntag wurde der deutsch-äthiopische Ingenieur Ermyas M. Opfer eines brutalen Anschlags Rechtsextremer und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Jakobs rief zur Zivilcourage auf. Die täglichen Ausgrenzungen, Beleidigungen und Bedrohungen dürften nicht akzeptiert werden. „Der Anschlag war ein Angriff auf das Lebensgefühl aller Bewohner Potsdams. Es war ein Angriff auf unser Selbstverständnis“, so Jann Jakobs. Der evangelische Superintendent Bertram Althausen verlas eine bewegende Botschaft der Familie des Opfers, und warnte vor einer Verharmlosung dieses „Verbrechens gegen Menschlichkeit und das friedliche Miteinander“.



Bürger und Bürgerinnen auf dem Potsdamer Luisenplatz; Foto: Georg Friedrich Prinz von Preussen
Zu den Teilnehmern an der Kundgebung zählten der Chef des Hauses Hohenzollern, Georg Friedrich Prinz von Preussen und der in Potsdam lebende Franz Friedrich Prinz von Preussen.

Preussen, das Land, in dem "jeder nach seiner Facon glücklich werden sollte", stand für Toleranz und Aufgeschlossenheit, in dem Emigranten und aufgrund ihres Glaubens Verfolgte Aufnahme fanden.
 
 
 
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