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Museum „Hohenzollern in Franken“ auf der Plassenburg eröffnet

 
  Der bayerische Finanzstaatssekretär Franz Meyer eröffnete am 6. Februar 2004 ein neues Museum auf der Plassenburg bei Kulmbach, das sich den „Hohenzollern in Franken“ widmet. Damit soll die Bedeutung der ursprünglich schwäbischen, 1192 zunächst zu Burggrafen von Nürnberg ernannten Hohenzollern und ihrer in den folgenden Jahrhunderten sukzessive erweiterten Besitzungen anschaulich gemacht werden. In den historischen „Markgrafenzimmern“ werden dabei verschiedene Bereiche des fürstlichen Lebens in Form von Rauminszenierungen dargestellt, während die darüber liegende Raumfolge Themen wie den „Aufstieg der Hohenzollern“, die „Fürstentümer Ansbach und Kulmbach-Bayreuth“ oder die „Zollern in Franken im 19. Jahrhundert“ in musealer Weise aufbereitet.

Die Plassenburg selbst, ursprünglich eine Gründung der Grafen von Andechs, gelangte im 14. Jahrhundert in hohenzollerischen Besitz und stellte bis 1791 einen wichtigen Stützpunkt ihrer Herrschaft in Franken dar. Der unter Markgraf Georg Friedrich im 16. Jahrhundert errichtete „Schöne Hof“ zählt zu den bedeutendsten Arkadenhöfen der Renaissance. Durch die von der Bayerischen Schlösserverwaltung in Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Institutionen, Leihgebern und Förderern konzipierten Dauerausstellung wird nicht nur ein weniger bekanntes Kapitel der Geschichte beleuchtet, sondern auch die Region Oberfranken um eine neue kulturelle Attraktion bereichert.

 

Öffnungszeiten:

April – September täglich 9 – 18 h
Oktober – März täglich 10 – 16 h

Plassenburg
95326 Kulmbach
Tel. 09221/82200, Fax /822026

 
 
 
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Markgraf Johann Friedrich von Brandenburg-Ansbach (1654 – 1686) im Alter von fünf Jahren; Benjamin Block?, Ansbach 1659, Leihgabe aus Privatbesitz