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Grundsteinlegung zum Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam

 
 
Bischof Wolfgang Huber (links) und Ministerpräsident Matthias Platzeck bei der Grundsteinlegung; Foto: SKH Georg Friedrich Prinz von Preussen
Mit der Grundsteinlegung wurde am 14. April 2005, dem 60. Jahrestag der Zerstörung Potsdams, ein erster Schritt zum Wiederaufbau der Garnisonkirche unternommen. Die 1734 eingeweihte Kirche, ein Meisterwerk des Architekten Philipp Gerlach, war eines der Wahrzeichen von Potsdam und eng mit der Geschichte Preussens verbunden. In der Gruft der Hof- und Garnison-Kirche "Zum Heiligen Kreuz" waren bis zu ihrer Auslagerung im Zweiten Weltkrieg die Särge der Preussen-Könige Friedrich des Grossen und seines Vaters Friedrich Wilhelm I., des sogenannten "Soldatenkönig", beigesetzt. Doch unvergessen bleibt auch der 21. März 1933, der "Tag von Potsdam", an dem die Nationalsozialisten das Gotteshaus als Kulisse missbrauchten.


Superintendent Bertram Althausen (links) und der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Jann Jakobs; Foto: SKH Georg Friedrich Prinz von Preussen
Auf die widersprüchliche Geschichte der Kirche wurde in den Grußworten der Grundsteinlegung hingewiesen, an der SKH Georg Friedrich Prinz von Preussen teilnahm. "Wir werden die dunklen Teile der Geschichte nicht kleinreden", so der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs. Doch habe man sich, wie der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck betonte, "hier versammelt, um die Hand der Versöhnung auszustrecken". Dies unterstrich auch Stuart Beake, Vertreter der Kathedralgemeinde von Coventry. An die endgültige Zerstörung der Ruine der Garnisonkirche durch ein SED-Sprengkommando am 23. Juni 1968 erinnerte der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche, Bischof Wolfgang Huber. "Der Tag zeigt, dass man Geschichte nicht einfach wegsprengen kann", so der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm.

Geplant ist, Turm und Kirche zum 500. Jahrestag des Beginns der Reformation im Jahr 2017 zu vollenden. Das Konzept der evangelischen Kirche sieht vor, sie als Kirche aber auch als internationales Versöhnungszentrum zu nutzen.

Spenden an die "Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche e.V." unter:
Kontonummer: 3224 979
Deutsche Bank Potsdam
BLZ: 120 700 00

 
 
 
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