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Gedenken an Kurt Freiherr von Plettenberg

 
  Vor 60 Jahren, am 10. März 1945, stürzte sich Kurt Freiherr von Plettenberg auf dem Weg zum Verhör aus dem Fenster des Gestapo-Gefängnisses in der Prinz-Albrecht-Straße in den Tod. Der entschiedene Gegner der Nazi-Dikatur wollte vermeiden, unter Folter die Namen seiner Freunde preiszugeben, die am Hitler-Attentat des 20. Juli 1944 beteiligt waren.

Kurt Freiherr von Plettenberg war von 1937 bis zu seinem Tod Generalbevollmächtigter des vormals regierenden Preussischen Königshauses, das ihm die Rettung der preussischen Königskrone sowie der 15 erhaltenen Tabatièren Friedrichs des Grossen verdankt. Um sie vor Zerstörung oder Plünderung zu bewahren, ließ er sie unter der Kellertreppe der Kirche von Kleinbremen bei Bückeburg einmauern, wo sie englische Besatzungstruppen im Jahr 1946 fanden. Nach zwei Jahren wurden Krone und Tabakdosen an das Haus Hohenzollern zurück gegeben.

Zum 60. Todestag war Dorothea Freiin von Plettenberg angereist, die in sehr persönlichen Worten das Leben ihres Vaters nachzeichnete, begleitet von Gebeten des Bornstedter Pfarrers Friedhelm Wizisla.

In dankbarer Erinnerung ehrte die Generalverwaltung des Hauses Hohenzollern Kurt Freiherr von Plettenberg durch das Niederlegen eines Blumengebindes.

 

 
 
 
 
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Das Grab Freiherr von Plettenbergs auf dem Bornstedter Friedhof zu Potsdam