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Das Berliner Kuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in der Luisenstadt, Berlin-Kreuzberg

 
  Im Jahr 1802 baten die Ackerbürger des Köpenicker Feldes König Friedrich Wilhelm III. um das Stadtrecht und die Erlaubnis, sich nach seiner Gemahlin, der Königin Luise, zu nennen. Lenné erhielt im Jahr 1842 den Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV., einen Bebauungsplan für die Region zu erstellen und einen Kanal anzulegen, zu dessen Planung er eigene Skizzen beisteuerte. Der Kanal, realisiert im Jahr 1848, bildete die Grundstruktur für die neu entstehende Luisenstadt und diente nicht zuletzt dem Transport des umfangreichen Baumaterials.

Die Luisenstadt wurde zu einem der schönsten Stadteile Berlins, aber auch bald zu dem am dichtesten besiedelten. Dieser Entwicklung fiel der Luisenstädtische Kanal zum Opfer, der 1928 zugeschüttet wurde. An seiner Stelle errichtete der Gartenbaudirektor Erwin Barth eine wunderbare Gartenanlage, zu der auch Spielbereiche, Springbrunnen und das Engelbecken gehörten.
Foto: Michaela Blankart
2. v. l.: Dr. Schabe, Georg Friedrich Prinz von Preussen, Dr. Laitenberger, Dr. von Krosigk, Dipl.-Ing. Lingenauber und Dr. Duntze vom Bürgerverein Luisenstadt e.V
Der Zweite Weltkrieg zerstörte große Teile der Luisenstadt und der Kanalgarten wurde mit Trümmerschutt aufgefüllt. Mit der Teilung Berlins verlief der Mauerstreifen entlang der Bezirksgrenze zwischen Kreuzberg und Mitte. Nach dem Fall der Mauer konnten Gartendenkmalpflege und der Bezirk verhindern, dass der ehemalige Kanal zur Autoschneise wurde. Unterstützt durch das Engagement des Bürgervereins Luisenstadt e.V. erstand in den letzten Jahren wieder der "Immergrüne Garten", der "Rosengarten" mit dem Indischen Brunnen nach Barth'schem Vorbild, und auch das Engelbecken konnte wieder mit Wasser gefüllt werden.

Bei einer Veranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz machte Dr. Klaus Duntze vom "Bürgerverein Luisenstadt e.V." Georg Friedrich Prinz von Preussen auf den Luisenstädtischen Kanals in Kreuzberg aufmerksam. Spontan nahm dieser die Einladung an, sich am 6. Mai 2006 mit dem Berliner Kuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz bei einer Ortsbegehung einen Eindruck über Probleme und Aufgaben bei der Sanierung des Kanals und seines Umfeldes zu verschaffen. Neben den Mitgliedern des Kuratoriums gehörten zu den Teilnehmern der stellvertretende Landeskonservator von Berlin, Dr. Klaus Henning von Krosigk, Dipl.-Ing. Klaus Lingenauber, Dr. Volkhardt Laitenberger, Mitglied des Vorstands der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und der Leiter der Berliner Repräsentanz der Stiftung, Dr. Peter Schabe.

Weitere Informationen:
Bürgerverein Luisenstadt e.V.
Michaelkirchstraße 7
10179 Berlin
Tel./Fax: 030 / 279 54 08
e-mail: post@buergerverein-luisenstadt.de
Internet: www.buergerverein-luisenstadt.de



 
 
 
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