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Wiedereinweihung des Denkmals für General Friedrich Wilhelm von Steuben |
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Zur Wiedereinweihung des Denkmals für Friedrich Wilhelm Baron von Steuben (1730-1794) am 30. April 2005 in Potsdam sah die brandenburgische Landeshauptstadt ein grosses Aufgebot an Vertretern der amerikanischen Streitkräfte. Der in Magdeburg geborene Baron von Steuben, der seine militärische Karriere in der Armee Friedrichs des Grossen begann, wird in den USA als Held des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges bis zum heutigen Tag verehrt - nicht zuletzt in der jährlich stattfindenden Steuben-Parade in New York.
Unter den Klängen der Band der U.S. Landstreitkräfte Europa (USAREUR) und des Landespolizeiorchesters Brandenburg trafen die Ehrengäste, zu denen auch der Oberbürgermeister der Stadt Potsdam, Jann Jakobs, und SKH Georg Friedrich von Preussen zählten, auf hochrangige Vertreter des Generalstabs der U.S. Landstreitkräfte in Europa, wie Generalmajor Walter Wojdakowski und Generalleutnant Stanley E. Green. Zahlreich vertreten war die Familie von Steuben, deren Vorstizender des Familienverbandes, Henning-Hubertus Baron von Steuben, in einem Grußwort seines berühmten Vorfahren gedachte.
Generalleutnant Stanley E. Green ging in seiner Festrede auf die wechselvolle Geschichte des Denkmals ein. Im Jahre 1910 wurde gegenüber dem Weißen Haus in Washington ein Monument für Friedrich Wilhelm von Steuben errichtet, geschaffen vom Bildhauer Albert Jäger. Bereits im September 1911 wurde eine Kopie dieses Denkmals in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. im Potsdamer Kommandanturgarten an der Schloßstraße enthüllt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde es abgerissen und 1950 als Buntmetall eingeschmolzen. Durch die Initiative des damaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Dr. Manfred Stolpe konnte im Jahr 1994 eine Kopie des Denkmals am Neuen Markt errichtet werden, das nun nach Restaurierungsarbeiten und dem Hinzufügen einer Gedenktafel wieder enthüllt wurde.
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© 2005 Haus Hohenzollern
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