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Prinz Georg Friedrich besichtigt Villa Eugenia

 
 
Pieter Francis Peters: Ansicht der Villa Eugenia 1851 (Foto: SPSG)
Am 25. April 2007 besuchte Prinz Georg Friedrich von Preussen die Villa Eugenia in Hechingen, um sich vom Stand der dort seit 2001 laufenden Renovierungsarbeiten ein Bild zu machen. Der in einem im englischen Stil gehaltenen Park, dem so genannten Fürstengarten, gelegene Bau ging aus einem im späten 18. Jahrhundert errichteten „Lust-Garten-Haus“ hervor, das man 1833/34 durch seitliche Anbauten zur Residenz des letzten Hechinger Fürstenpaares erweiterte. Benannt wurde sie nach Fürstin Eugenie v. Hohenzollern-Hechingen (1808-1847), einer bis heute für ihr karitatives Wirken verehrten Stiefenkelin Napoleons. Unter ihr und ihrem Gemahl Friedrich Wilhelm Constantin (1801-1869) entfaltete sich ein vor allem auf musikalischem Gebiet bedeutendes kulturelles Leben, das namhafte Künstler wie Franz Liszt und Hector Berlioz an den Hechinger Hof zog. 

Nach der Abdankung Constantins 1849 und der Übernahme Hohenzollerns durch Preussen diente die Villa weiterhin als repräsentatives Gästehaus und beherbergte auch mehrfach Angehörige der preussischen Königsfamilie, verblieb jedoch Eigentum des Sigmaringer Fürstenhauses. Nach dem 1995 erfolgten Übergang an die Stadt Hechingen und mehrer vergeblicher Versuche einer Neunutzung des allmählich verfallenden Gebäudes bildete sich ein Förderverein, der sich die Instandsetzung des Bauwerkes und seine Wiederbelebung zum Ziel setzte. 


Uwe A. Oster (links) im Gespräch mit SKH Georg Friedrich Prinz von Preussen; Foto: Michaela Blankart
Uwe A. Oster, der erste Vorsitzende des Vereins, führte den Chef des Hauses Hohenzollern durch die kurz vor ihrer Fertigstellung stehenden Räumlichkeiten und erläuterte dabei das Konzept der Sanierung und ihrer einzelnen Maßnahmen. Prinz Georg Friedrich, selbst Vorsitzender des Berliner Kuratoriums der auch dieses Projekt fördernden Deutschen Stiftung Denkmalschutz, überreichte dabei zwei gerahmte Reproduktionen von Aquarellen, die die Villa Eugenia sowie den Blick von ihr auf die Burg Hohenzollern zeigen und die seinen dreifachen Urgroßeltern 1858 zur Hochzeit geschenkt worden waren.

 

Weitere Informationen: www.villa-eugenia.de
 
 
 
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