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Prinz Louis Ferdinand d. Ä. (1772-1806) als Thema des 61. Wohltätigkeitskonzertes der Prinzessin Kira von Preussen-Stiftung

 
 
v.l: Prinz Georg Friedrich, Fürstin und Fürst Orsini, Fürstin und Fürst zu Stolberg-Stolberg, Prinz Christian Sigismund, Uwe A. Oster; Foto: Seeger Press
Das Wohltätigkeitskonzert der Prinzessin Kira von Preussen-Stiftung am 9. September 2006 stand ganz im Zeichen des 200. Todestages von Prinz Louis Ferdinand von Preussen, der am 10. Oktober 1806 in der Schlacht von Saalfeld fiel. Rund 300 Gäste aus dem In- und Ausland folgten der Einladung von Georg Friedrich von Preussen auf die Burg Hohenzollern. Besonders freute er sich über die Jugendlichen der Luisen-Förderschule in Gransee/Brandenburg, die von der Prinzessin Kira von Preussen-Stiftung unterstützt Ferien auf der Burg verlebten. Auf Initiative der Schülerinnen und Schüler hatte die Förderschule vor zwei Jahren den Namen der preussischen Königin Luise angenommen.


Ensemble Oriol; Foto: Michaela Blankart
Prinz Louis Ferdinand zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten der preussischen Geschichte, was Uwe A. Oster, Autor des Buches "Der preussische Apoll", zu belegen wußte. In seinem Einführungsvortrag beleuchtete er das musikalische Werk des Prinzen, den Beethoven als den "menschlichsten aller Menschen" bezeichnete. Sein Klavierspiel beschrieb Beethoven im Jahr 1796 als "gar nicht königlich oder prinzlich, sondern das eines tüchtigen Klavierspielers".

Von seinen Qualitäten als Komponist konnten sich die Gäste durch das Konzert des Potsdamer "Ensemble Oriol" überzeugen, die neben Beethovens Trio c-Moll op. 9 Nr. 3, Prinz Louis Ferdinands Quartett f-Moll op. 6 aufführten, was vom Publikum mit minutenlangem Applaus aufgenommen wurde. In der Pause hatten die Besucher die Gelegenheit, eine kleine Ausstellung zu Prinz Louis Ferdinand im Vorraum der Schatzkammer der Burg Hohenzollern zu besichtigen, die der Kunstbeauftragte des Hauses Hohenzollern, Herr Ulrich Feldhahn, vorbereitet hatte.


 
 
 
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