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Planungen zum 200. Todestag von Prinz Louis Ferdinand von Preussen (1772-1806)

 
 
Denkmal von Karl-Friedrich Schinkel; Foto: Michaela Blankart
In diesem Jahr wird mit verschiedenen Veranstaltungen dem 200. Todestag von Prinz Louis Ferdinand von Preussen (1772-1806) gedacht, der am 10. Oktober 1806 in der Schlacht mit den napoleonischen Truppen im thüringischen Saalfeld fiel. Neben Friedrich dem Großen und der Königin Luise gehört er zu den Preussen, deren Leben Anlass für zahlreiche Legenden lieferte und die auch heute noch präsent sind. Oft wird er der "preussische Apoll" genannt - ein Liebling der Frauen. In dem berühmten Berliner Salon Rahel Varnhagens traf er auf die bedeutendsten Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller seiner Zeit. Vor allem aber war er ein begabter Pianist und Komponist, der bedeutende Klavierwerke hinterließ und dem Beethoven im Jahr 1804 sein Klavierkonzert Nr. 3 C-Moll op. 37 widmete.

Sein früher, tragischer Tod löste eine Welle von Heldenverehrung aus, die das ganze 19. Jahrhundert anhielt. Das von seiner Schwester Fürstin Luise von Radziwill bei Karl-Friedrich Schinkel in Auftrag gegebene Denkmal erinnert noch heute an den Ort, an den er ums Leben kam.


Treffen des Organisations-Kommittees in Saalfeld-Beulwitz; Foto: Michaela Blankart
So wird auch Saalfeld eine zentrale Rolle bei den Gedenkveranstaltungen zum 200. Todestag des Prinzen Louis Ferdinand zukommen. Im Auftrag von SKH Georg Friedrich Prinz von Preussen reiste eine Abordnung der Generalverwaltung des Hauses am 19. April in die thüringische Stadt, um den Ablauf des Programmes mit dem Organisationskommittee vor Ort zu besprechen. Hierzu gehören neben der Pressereferentin der Stadt Saalfeld, Frau Renate Erhardt, der Direktor des Stadtmuseums, Herr Dr. Henning, Herr Tauchen als Vertreter der Landrätin, der Leiter des Grünflächenamtes, Herr Werrmann, und der Bürgermeister des Ortsteils Beulwitz, Herr Czekalla.

Geplant ist am Sonntag, dem 8. Oktober 2006, eine Andacht in der Johanniskirche zu Saalfeld. Im Anschluss daran enthüllt der Chef des Hauses Hohenzollern eine historische Gedenktafel, die wieder am Marktplatz angebracht werden soll. Nachmittags wird in einer Feierstunde am Gedenkstein an die Ereignisse von 1806 erinnert. Aber auch die unzähligen preussischen, sächsischen und französischen Soldaten, die in der Schlacht von Saalfeld ihr Leben lassen mussten, sollen nicht vergessen sein. Einige hundert Meter entfernt wird derzeit ein Gedenkstein an der Stelle errichtet, wo sich der Überlieferung nach ein Massengrab der Gefallenen befindet.

Am Todestag selbst, dem 10. Oktober 2006, ist eine Gedenkveranstaltung im Dom zu Berlin geplant, wo Prinz Louis Ferdinand in der Hohenzollern-Gruft seine letzte Ruhe fand.
 
 
 
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