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Blockhaus Nikolskoe

 
  Nach den Befreiungskriegen 1813 - 1815 gingen  aus der russisch-preussischen Waffenbrüderschaft freundschaftliche Beziehungen hervor, die durch die Heirat der ältesten Tochter Friedrich Wilhelms III. Prinzessin Charlotte mit dem späteren Zaren Nikolaus I. 1817 familiäre Bindungen erhielten. Sie waren Ursache für die Errichtung mehrerer russisch geprägter Bauten im Berlin-Potsdamer Umfeld. Das oberhalb der Havel, gegenüber der Pfaueninsel gelegene Blockhaus ließ der König 1819 nach dem Vorbild russischer Bauernhäuser errichten und gab ihm den Namen Nikolskoe (= dem Nikolaus zu eigen). Die Ausführung lag in den Händen einer Kompanie von Gardepionieren unter dem Kommando von Hauptmann Snethlage. Bewohnt wurde das Haus ursprünglich von Iwan Bockow, dem Leibkutscher Friedrich Wilhelms III. Es ist aus schweren Balken, die sich an den Ecken kreuzen, zusammengefügt. Türen, Fenster, Balkon und das weit vorspringende Dach sind mit geschnitzten Verzierungen im späten Barockstil versehen.

Schon seit dem 19. Jahrhundert diente das Blockhaus Ausflüglern als beliebtes Erfrischungslokal. Vom oberen Balkon bietet sich ein weiter Blick auf die jenseitigen Havelhänge und Sacrow.

Rudolf Scharmann
 

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