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Virtuelle Rekonstruktion der Königlichen Hausbibliothek

 
  Im November 2006 startete das Haus Hohenzollern mit Unterstützung der Rechtsanwaltskanzlei v. Trott zu Solz-Lammek unter Beteiligung der Moskauer Staatsbibliothek für ausländische Literatur M. I. Rudomino und weiterer Institutionen ein Projekt zur Recherche und virtuellen Wiederherstellung der Königlichen Hausbibliothek. Deren umfangreichen Bestände waren während des Zweiten Weltkrieges ausgelagert und 1945 in die Sowjetunion verbracht worden, wo sie an diverse Kultureinrichtungen verteilt und seither als verschollen betrachtet wurden.   An Hand erster Nachforschungen ließen sich jedoch bereits die Existenz einer Reihe von Büchern und deren heutiger Standort ermitteln, so dass die berechtigte Hoffnung auf weitere Funde besteht. Da die einstige Hausbibliothek auch Werke aus der privaten Büchersammlung Friedrichs des Großen (1712-1786) umfasste, die sich heute teilweise in Moskauer Bibliotheken nachweisen lassen, ist im Hinblick auf den 300. Geburtstag des Königs im Jahre 2012 eine gemeinschaftlich erarbeitete Ausstellung zu diesem Thema geplant. Des Weiteren wird sich im selben Jahr auch die 1862 erfolgte Gründung der Hausbibliothek zum 150. Mal jähren, so dass auch dies einen Anlass für die intensivere Beschäftigung mit ihrem wechselvollen Schicksal gibt.

Ulrich Feldhahn


 
 
 
 
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