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Presseartikel, 10. Mai 2003

 
 

Burg Hohenzollern / Prinzessin-Kira-Stiftung macht es möglich - 2004 kommen Kinder von New Yorker Terror-Opfern

Zurzeit machen 22 Schüler aus Brandenburg Urlaub auf der Burg

Seit 49 Jahren lädt die Prinzessin-Kira-von-Preußen-Stiftung Kinder bedürftiger Familie auf die Burg Hohenzollern ein. Zum runden Jubiläum im nächsten Jahr kommen Kinder aus New York, die ihre Eltern im World Trade Center verloren haben.

 Zurzeit machen 22 Grundschulkinder aus dem brandenburgischen Groß-Glienicke Urlaub auf der Stammburg der Preußen. Wie in jedem Jahr seit 1954 hat die Prinzessin-Kira-von-Preußen-Stiftung Kinder bedürftiger Familien für zwei Wochen auf die Burg Hohenzollern eingeladen. Gestern, anlässlich des 94. Geburtstages der 1967 verstorbenen Stiftungsgründerin, legten sie an Prinzessin Kiras Urne in der russisch-orthodoxen Kapelle der Burg einen Blumenstrauß nieder.

 Ein abwechslungsreiches Ferienprogramm haben Stiftungsleiterin Ingrid Bischoff und ihr Team für die Viert- und Fünftklässler zusammengestellt. Ausflüge zum Schloss Lichtenstein, zur Bärenhöhle und ins Fossilienmuseum nach Dotternhausen sorgen ebenso dafür, dass keine Langeweile aufkommt, wie Wanderungen zum Zellerhorn und ins Römische Freilichmuseum oder ein von der Stadt Hechingen gesponserter Hallenbadbesuch. Die Kinder jedenfalls sind von ihrem „kaiserlichen“ Urlaub begeistert.

 Gemäß dem Auftrag der Stiftung sollen auch in Zukunft alljährlich Waisenkinder und Kinder aus sozial schwachen Familien aus Berlin und Umgebung ins Hohenzollerische eingeladen werden. Für das nächste Jahr aber, wenn dieses besondere Ferienprogramm 50 Jahre alt wird, hat sich Ingrid Bischoff etwas ganz Besonderes ausgedacht: Dann werden Kinder aus New York, die beim Terroranschlag auf das World Trade Center ihre Eltern verloren haben, auf die Burg kommen – als Dankeschön an die Amerikaner, die in den frühen Nachkriegsjahren die ersten von der Stiftung eingeladenen Kinder aus dem damals noch blockierten Berlin ausgeflogen haben.

Und in diesem Sommer kommen noch Kinder aus Dresdner Familien, die bei der letztjährigen Flutkatastrophe ihr Hab und Gut verloren haben. Auch diese Idee, da ist Ingrid Bischoff sicher, hätte Prinzessin Kira, der russischen Ehefrau des Kaiserenkels Louis Ferdinand, gut gefallen.hy


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