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Preussische Kroninsignien in Schloss Oranienburg

 
  Ab dem 18. Januar 2009 – dem 308. Jahrestag der Krönung Friedrichs III. zum ersten König in Preußen – werden die preußischen Kroninsignien für eineinhalb Jahre in Schloss Oranienburg präsentiert. Dazu gehören als Leihgaben des Hauses Hohenzollern die beiden Kronkarkassen, d.h. die goldenen Gestelle der Kronen Friedrichs I. und seiner Gemahlin Sophie Charlotte, deren Steinbesatz bereits unter Friedrich dem Großen 1741 zur anderweitigen Verwendung entnommen wurde, sowie die lederne Futterale, das Reichs- und das Kurschwert.
Foto: Ulrich Feldhahn
SKH Prinz Georg Friedrich von Preussen in Schloss Oranienburg
Bislang waren diese Objekte im östlichen Obergeschoss von Schloss Charlottenburg untergebracht, das zwischenzeitlich renoviert wird, um den kostbaren Objekten zukünftig einen noch angemesseneren Rahmen zu schaffen. Prinz Georg Friedrich von Preußen, der sich von der gelungenen Neupräsentation in Oranienburg selbst überzeugen konnte, äußerte in einer hierzu zwei Tage zuvor abgehaltenen Pressekonferenz, dass es auch Überlegungen gibt, diese Symbole der preußischen Königswürde im kommenden Jahr erstmals mit der auf der Burg Hohenzollern gezeigten Krone gemeinsam auszustellen, die 1889 auf Anregung Kaiser Wilhelms II. angefertigt, jedoch nie bei einer Krönungszeremonie verwendet wurde.

Die Wahl Oranienburgs als zeitweiligem Aufbewahrungsort dieser hochrangigen Exponate ist kein Zufall, nahmen doch Friedrich I. und sein Gefolge 1701 nach ihrer Rückkehr aus Königsberg dort zuerst einen längeren Zwischenaufenthalt, bevor sie in die Hauptstadt Berlin einzogen.  


Weitere Informationen: www.spsg.de
 
 
 
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