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Gedenken am 300. Todestag Friedrichs I.

 
  Am 25. Februar 2013 jährte sich das Ableben König Friedrichs I. in Preußen zum 300. Mal. Nach der Mittagsandacht im Berliner Dom legte Prinz Georg Friedrich von Preußen am Sarg des in der dortigen Hohenzollerngruft bestatteten Monarchen ein Nelkenkreuz nieder. Die Vorsitzende des Domkirchenkollegiums Dr. Irmgard Schwaetzer beleuchtete in einer kurzen Ansprache das Leben des 1657 in Königsberg geborenen ersten preußischen Königs, der als nachgeborener Sohn des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg und dessen Gemahlin Luise Henriette von Nassau-Oranien zunächst nicht zum Thronfolger bestimmt war.
SKH Prinz Georg Friedrich von Preussen am Sarg König Friedrichs I.
Nach dem überraschenden Tod seines älteren Bruders entwickelte sich Friedrich trotz seiner zeitlebens schwachen Gesundheit zu einem willensstarken Herrscher, der als Kurfürst Friedrich III. mit seiner Krönung zum König in Preußen 1701 einen wichtigen Schritt in der Etablierung seines Machtbereichs vollzog. Auch mit den Gründungen der Akademien der Künste und der Wissenschaften schuf der Monarch Bleibendes. Die eher kritische Beurteilung durch seinen Enkel und Nachfolger Friedrich den Großen beherrschte lang Zeit die Sichtweise auf den prachtliebenden Monarchen, der jedoch heutzutage von Historikern als eine durchaus befähigte und weitsichtige Herrscherpersönlichkeit eingeschätzt wird.

 

 
 
 
 
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