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Ausstellung über Friedrich Wilhelm IV. eröffnet

 
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Ausstellungskurator Ulrich Feldhahn mit Besuchern der Ausstellung; Foto: Roland Beck
Am 22. Mai wurde im Torturm der Burg Hohenzollern eine Ausstellung über König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen (1795-1861) eröffnet. Unter dem Titel „Romantik & Revolution“ werden an Hand von zahlreichen, teilweise erstmals öffentlich präsentierten Bildern, Skulpturen, Grafiken und Dokumenten der wechselvolle Lebenslauf des vor 150 Jahren verstorbenen Monarchen sowie seine Bedeutung für den Wiederaufbau der Burg dargestellt. Bereits als junger Kronprinz hatte er 1819 den damals ruinösen Stammsitz der Hohenzollern aufgesucht und dessen Wiederherstellung beschlossen. Im Jahre 1851 nahm er im Burghof die Erbhuldigung von Vertretern der infolge der Revolution von 1848/49 preußisch gewordenen Stammlande entgegen. Fünf Jahre später weilte der König ein letztes Mal auf der Stammburg, um deren Rohbau einzuweihen und den Grundstein für den Altar in der von ihm aus eigenen Mitteln finanzierten evangelischen Kapelle zu legen. Bereits im Folgejahr erlitt er jedoch den ersten mehrerer Schlaganfälle, die letztlich zu seiner Regierungsunfähigkeit führten, so dass er auch die Fertigstellung der Burg Hohenzollern nicht mehr erleben sollte.

Die Ausstellung ist noch bis 11. September zu den üblichen Öffnungszeiten der Burg zu besichtigen.
 
 
 
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