Am 19. September 2004 stand eine Eiche im Mittelpunkt einer Feier im Berliner Stadtteil Friedenau. Es galt den "Geburtstag" der sog. Kaisereiche zu feiern, die seit 125 Jahren allen Wirren des Berliner Verkehrs trotzt. Um genau zu sein ist die "Jubilarin" erst 121 Jahre alt, denn der ursprüngliche Baum musste schon vier Jahre nach der Pflanzung ersetzt werden. Als "Geburtstagsgeschenk" wurde eine Messingtafel enthüllt.
Die Eiche war aus Anlaß der Goldenen Hochzeit von Kaiser Wilhelm I. und seiner Gemahlin Augusta gepflanzt worden und präsentierte sich bei dem damaligen Festakt, wie die Archivalien der Hofgärtner nachweisen, prächtig geschmückt.
In Erinnerung an seine Ur-Ur-Urgroßeltern ließ es sich SKH Franz Friedrich Prinz von Preussen nicht nehmen, den "runden Geburtstag" des Baumes mit den zahlreich erschienenen Friedenauern zu feiern.