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Tausendjähriges Jubiläum der Liebfrauenkirche zu Halberstadt |
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Am 11. September 2005 beging Halberstadt mit einem Festgottesdienst die Tausendjahrfeier der Liebfrauenkirche. Im Jahr 1005 gründete der Halberstädter Bischof Arnulf an dieser Stelle ein Augustiner-Chorherrenstift. 1146 erfolgte die Grundsteinlegung für einen Kirchenneubau, der um 1200 vollendet wurde. Es entstand die einzige viertürmige romanische Basilika Mitteldeutschlands. Zum Domschatz zählen noch heute die berühmte "Halberstädter Sitzmadonna" sowie der "Stollen- oder Reliquienschrank" (beides um 1230).
Im Jahr 1833 wurde Karl Friedrich Schinkel auf die mittelalterlichen Fresken im Kirchenschiff und im Hohen Chor aufmerksam, der im Auftrag König Friedrich Wilhelms IV. die Liebfrauenkirche besuchte und diesen von deren kunsthistorischer Bedeutung überzeugen konnte. Der König gab 1840 den Auftrag zu umfassenden Restaurierungsarbeiten, die zum Pfingstfest 1848 abgeschlossen waren. König Friedrich Wilhelm IV. übereignete die Kirche der evangelisch-reformierten Gemeinde und übernahm das königliche Patronat.
Zu den Ehrengästen der Tausendjahrfeier zählten der Bundesminister für Verkehr-, Bau- und Wohnungswesen, Dr. Manfred Stolpe sowie der Kultusminister des Landes Sachsen Anhalt, Professor Jan-Hendrik Olbertz. In Erinnerung an das königlich-preussische Patronat von 1848 überreichte Meinhard Groothuis die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft im Kirchbauverein der Liebfrauenkirche zu Halberstadt e.V. an Prinz Georg Friedrich von Preussen.
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© 2005 Haus Hohenzollern
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