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Am 1. Advent 2007 beging die evangelische Kirchengemeinde in Hechingen das 150-jährige Bestehen ihrer Johanneskirche mit einem feierlichen Festgottesdienst, an dem auch SKH Prinz Georg Friedrich von Preussen teilnahm.
Nachdem die hohenzollerischen Stammlande 1850 preussisch geworden waren, stieg auch die Zahl der evangelischen Bewohner, so dass nach anfänglichen Provisorien der Bau einer eigenen Kirche notwendig wurde, den König Friedrich Wilhelm IV. bereitwillig unterstützte. Die Entwürfe für dieses erste evangelische Gotteshaus in Hohenzollern lieferte der zeitgleich an der Wiederherstellung der Burg Hohenzollern beteiligte Oberbaurat Friedrich August Stüler, wodurch sich auch die Ähnlichkeit der beiden im neugotischen Stil errichteten Bauwerke erklärt. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Erweiterung der Kirche erforderlich schien, wurde diese Maßnahme gleichfalls von Kaiser Wilhelm II. maßgeblich unterstützt.
Der unter Mitwirkung des Posaunen- und Kirchenchores gestaltete Festgottesdienst bildete gewissermaßen den Höhepunkt des mit zahlreichen Veranstaltungen begangenen Jubiläums.
Bei einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus überbrachten Landrat Günther-Martin Pauli, der Hechinger Bürgermeister Jürgen Weber und Vertreter der benachbarten Kirchengemeinden Glückwünsche.
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