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Königsberg

 
  Schon lange bevor der Deutsche Orden auf Grundlage der Goldbulle von Rimini ins Land kam und hier 1255 eine Burg gründete, befand sich an gleicher Stelle eine Zuflucht der Pruzzen. Ihre neue Burg nannten die Ritter zur Ehre Ottokars II. von Böhmen Königsberg. In ihrem Schutze entstanden drei Städte. 1286 die Altstadt, 1300 östlich davon Löbenicht und 1327 im Süden Kneiphof. Königsberg war Sitz eines Domkapitels, wurde 1309 Sitz des Ordensmarschalls und nach dem Verlust der Marienburg 1457 Sitz des Hochmeisters. Mit der Umwandlung des geistlichen Ordensstaates in ein weltliches Herzogtum wurde Königsberg 1525 dessen Residenz und kam durch Erbfolge 1618 an Brandenburg.

Die Lage des Herzogtums Preussen außerhalb der Reichsgrenzen ermöglichte 1701 die Begründung des Königtums mit dieser Stadt als Krönungsort. Das alte Schloss, der gewaltige Dom, die 1544 gegründete Albertus–Universität, die schon allein durch den Lehrstuhl Kants Weltgeltung erhielt, und zeichneten diese Stadt aus.

Im II. Weltkrieg wurde Königsberg schwer zerstört und nach dem Krieg förmlich ausradiert. Seit dem 7. April 1946 ist sie unter dem Namen Kaliningrad Hauptstadt des zu Russland gehörenden Teils von Ostpreußen. Über Jahrzehnte hinweg waren Stadt und Region gänzlich von der Außenwelt abgeschlossen und erst seit wenigen Jahren beginnen sie sich wieder zu öffnen. Inzwischen ist es gelungen, den Dom, dessen Ruine erhalten blieb, weitgehend zu sanieren. Dennoch zeugt immer noch sehr wenig von der einstigen Pracht der Stadt am Pregel.

Thomas Roloff
 

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