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Ludwig Persius

 
 
* 15.2.1803 Potsdam
† 12.7.1845 Potsdam

Durch seine Ausbildung an der Bauakademie in Berlin lernte Ludwig Persius den führenden preußischen Architekten jener Zeit Karl Friedrich Schinkel kennen. Schinkel erkannte das Talent des jungen Kollegen und zog ihn seit 1821 immer öfter zur Zusammenarbeit heran.

1825 übernahm Persius die Bauleitung am Schloss Glienicke, das nach Plänen von Schinkel für Prinz Karl von Preußen erbaut wurde. Im Jahr darauf realisierte er die Pläne Schinkels für Schloss Charlottenhof, den Sitz des Kronprinzen im Park von Sanssouci aus.  Später waren es nicht mehr vorrangig die Pläne Schinkels, sondern die des Königs Friedrich Wilhelm IV., die durch Persius zur Ausführung gelangten. So gehen beispielsweise die Heilandskirche in Sacrow und die Friedenskirche in Potsdam auf Skizzen des architekturbegeisterten König zurück. Nach Schinkels Tod 1842 stand Persius in besonderer Gunst des Monarchen und wurde neben Friedrich August Stüler zum bedeutendsten Vertreter der Berliner Bauschule um die Mitte des 19. Jahrhunderts, der sich in den verschiedensten Stilformen und Bauaufgaben zu bewähren verstand.

Friederike Valentien
 
 
 
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