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Friedrich Wilhelm von Grumbkow

 
 
* 4.10.1678 in Berlin
† 18.3.1739 in Berlin

 

Grumbkow war Soldat und ein enger Vertrauter Friedrich Wilhelm I., mit entscheidendem Einfluss auf die preussische Außenpolitik. Die Familie Grumbkows stammte aus Pommern. Schon als Kind wurde Friedrich Wilhelm Soldat und achtjährig Fähnrich. Bildungsreisen durch Europa erweiterten seinen Horizont. Er erhielt sich aber seine derbe, handfeste Art, die sein König schätzte. Grumbkow hatte sich bereits besonders im Spanischen Erbfolgekrieg bewährt und wurde auch darum von Friedrich Wilhelm I. nach dessen Thronbesteigung energisch gefördert.

Friedrich Wilhelm von Grumbkow wurde 1723 Vizepräsident des neu geschaffenen Generaldirektoriums und betrieb maßgeblich die Abwendung Preussens von den Westmächten und seine Anlehnung an Österreich und Russland. Aus diesem Grunde waren auch die englischen Heiratspläne der Königin für Friedrich und Wilhelmine hinderlich und wurden intrigenreich unterbunden. Der Umstand, dass Grumbkow für dieses Handeln aus Österreich Geld bezogen hat, wirft kein gutes Licht auf seine Person, die politische Klugheit des Richtungswechsels bleibt dennoch unstrittig. 1737 wurde er zum Generalfeldmarschall ernannt. Er war Mitglied des berühmten Tabakskollegiums und starb im Jahre 1739.

Thomas Roloff
 
 
 
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