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Fürst Friedrich Wilhelm von Hohenzollern

 
  Friedrich Wilhelm Fürst von Hohenzollern wurde am 3. Februar 1924 als ältester Sohn von Friedrich Fürst von Hohenzollern und seiner Gemahlin Prinzessin Margarete von Sachsen, einer Tochter des letzten sächsischen Königs, geboren. Kindheit und Jugend verbrachte Fürst Friedrich Wilhelm in Schloss Umkirch. Im nahegelegenen Freiburg i. Breisgau besuchte er Grundschule und Gymnasium, und nahm das Studium der Betriebswirtschaft auf.

Von September 1944 bis April 1945 erlebte er die zwangsweise Ausquartierung der fürstlichen Familie durch die Gestapo und Internierung auf Schloss Wilflingen. In dieser Zeit wurde Schloss Sigmaringen Sitz der Vichy-Regierung unter Marshall Pétain.

Am 3. Februar 1951 heiratete Erbprinz Friedrich Wilhelm Prinzessin Margarita zu Leiningen – aus der Ehe gingen drei Söhne hervor.

Mit dem Tod seines Vaters Fürst Friedrich von Hohenzollern wurde er am 6. Februar 1965 Chef des Fürstlichen Hauses Hohenzollern.

Wie seine Vorfahren ist Fürst Friedrich Wilhelm sozial engagiert. Wirtschaft und Fremdenverkehr der Region sind ihm ein besonderes Anliegen. Aufgrund seines großen Einsatzes, nicht zuletzt für die Erhaltung der Arbeitsplätze im Hüttenwerk Laucherthal, wurden ihm Ehrenbürgerschaften in Sigmaringen, Sigmaringendorf und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen. Er ist außerdem Ehrenbürger von Umkirch und Bayerisch Eisenstein.
 
 
 
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